„profil“: Stellungnahme zur Aussendung der Belfry Gruppe

„profil“: Stellungnahme zur Aussendung der Belfry Gruppe

Wien (OTS) - Im Zusammenhang mit einem aktuellen Artikel zu Inseraten in slowenischen Medien weist das Nachrichtenmagazin „profil“ den Vorwurf der Belfry Gruppe bzw. deren Eigentümer Zoltán Aczél und Alexander Zach, Unwahrheiten zu verbreiten, als haltlos und unbegründet zurück. Wir bedauern, dass Herr Aczél den Artikel als schwere Kränkung auffasst, wie die Belfry Gruppe in einer Presseaussendung darlegt. Grund zu einer Klarstellung seitens profil liefert die Argumentation von Herrn Aczél allerdings nicht.

Weder die persönlichen politisch-ideologischen Überzeugungen von Aczél noch dessen Familiengeschichte waren Gegenstand unserer Berichterstattung. Vielmehr handelt der Artikel davon, dass die in Besitz von Aczél und Zach stehende Belfry Holding Inserate in slowenischen Hetzmedien schalten ließ. Die Schaltung dieser Inserate wird nicht bestritten.


Zu den einzelnen Punkten:

Zu 1) Die Schätzungen der Mitarbeiter der Belfry-Tochterunternehmen beruhen auf Angaben im ungarischen Firmenbuch, jene der AZH-Beteiligungen auf Angaben im österreichischen Firmenbuch. Sollten die dort gemachten Angaben nicht stimmen, so sollten sie von den Firmenverantwortlichen korrigiert werden. Im Übrigen entspricht es der gängigen journalistischen Praxis, in einem Magazinartikel nicht sämtliche Beteiligungen eines Unternehmens anzuführen (allein schon der Darstellbarkeit wegen), sondern nur jene Beteiligungen, die im Zusammenhang mit der jeweiligen Berichterstattung von Belang sind.

Zu 2) Es war nicht Gegenstand des Artikels zu bewerten, wie substanziell die Vorwürfe im Zusammenhang mit der so genannten Eurocontact-Affäre waren. Das Oberlandesgericht Wien begründete die Einstellung diesbezüglicher Korruptionsermittlungen im Jahr 2013 jedenfalls damit, dass aufgrund der damals herrschenden Rechtslage keine Straftat nachweisbar sei. Entscheidend im Kontext des vorliegenden, aktuellen Artikels ist, dass explizit darauf hingewiesen wurde, dass damals alle Beteiligten sämtliche Vorwürfe zurückwiesen.

Zu 3) Die Stellungnahme von Belfry im Zusammenhang mit den Inseraten in Slowenien wurde im profil-Artikel ausführlich und exakt wiedergegeben, wie es den journalistischen Gepflogenheiten entspricht. profil betont erneut: Es gibt kein Dementi seitens der Belfry Gruppe, dass Inserate in hetzerischen, antisemitischen Medien geschaltet wurden. Mehr noch: Ein Belfry-Inserat ist immer noch (Stand 7. Februar) auf der Website der slowenischen Boulevardzeitung „Škandal24“ zu sehen.

Zu 4 und 5) Wir danken für den Hinweis, dass Herr Aczél das Ibiza-Video nicht von Julian H, sondern Anwalt M. angeboten bekommen habe. Dass er den Kauf ablehnte, steht jedenfalls im Artikel. Wenn die Spende an die Neos noch höher waren, als im Artikel angegeben, ist dies den Inhalt des Artikels völlig unerheblich. Zudem bleibt es beim Faktum, dass Aczéls und Zachs AZH der zweitgrößte Spender der Neos ist.



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