Eigentümer der Belfry Gruppe zum Profil-Artikel über Inserate in slowenische Medien

Eigentümer der BELFRY Gruppe, Alexander Zach und Zoltan Aczel, fordern Klarstellung von Profil wegen Antisemitismus-Vorwurf

  • Fast zwei Drittel meiner Familie wurden in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten ermordet, diese Familiengeschichte hat mich geprägt
    Zoltan Aczel
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  • Wir haben bereits im vergangenen Jahr im Zuge der Evaluierung der Werbepläne beschlossen, die beiden Medien im nächsten Mediaplan nicht mehr zu berücksichtigen. Zusätzlich erfolgten auch personelle Veränderungen in unserem Marketingteam.
    Zoltan Aczel
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  • Wer uns kennt weiß, dass wir als liberal denkende Menschen und Unternehmer gegen jede Art von Rechtsextremismus und Antisemitismus auftreten. Wir fordern daher eine Klarstellung durch Profil
    Alexander Zach und Zoltan Aczel
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  • Wir sind erschüttert und zutiefst geschockt, dass uns das Nachrichtenmagazin „Profil“ in dem aktuellen Artikel über Inserate in slowenischen Medien in die Nähe von Antisemitismus und rechtsextremen Gedankengut rücken möchte und weisen die Behauptung, wir würden Antisemitismus finanzieren auf das Schärfste zurück
    Zoltan Aczel und Alexander Zach, Eigentümer der BELFRY GROUP
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Wien (OTS) - Wir sind erschüttert und zutiefst geschockt, dass uns das Nachrichtenmagazin „Profil“ in dem aktuellen Artikel über Inserate in slowenischen Medien in die Nähe von Antisemitismus und rechtsextremen Gedankengut rücken möchte und weisen die Behauptung, wir würden Antisemitismus finanzieren auf das Schärfste zurück, erklären Zoltan Aczel und Alexander Zach, die über die AZH Holding Alleineigentümer des Technologie-Unternehmens BELFRY GROUP sind.

Für Aczel ist dieser Vorwurf allein schon aufgrund seiner Familiengeschichte eine schwere Kränkung: Fast zwei Drittel meiner Familie wurden in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten ermordet, diese Familiengeschichte hat mich geprägt, erklärt Aczel.

Zoltan Aczel ist selbst Mitglied der jüdischen Kultusgemeinde in Wien, er engagiert sich dort ehrenamtlich und seine Familie unterstützt auch deren Projekte finanziell, beispielsweise die ZPC-Schule der jüdischen Gemeinde, wo sogar ein Klassenzimmer zu Ehren seiner verstorbenen Mutter Èva Kahan benannt ist. Zu ihrem Gedenken hat Aczel auch die Dr. Eva Kahan Foundation ins Leben gerufen. Diese setzt sich für die künstlerische Freiheit (Art Spaces in Budapest und Wien sowie ein Artists in Residence Programm in Italien) sowie die Ausbildung von sozial benachteiligten Minderheiten (z.B. in Form von Bildungsstipendien für junge Roma- und Sinti-Jugendliche) in Mittel- und Osteuropa ein. (Nähere Informationen unter: http://www.evakahanfoundation.org).


Bereits in der Anfrage von „Profil“ im Vorfeld dieses Artikels hatte Aczel darüber den Redakteur Joseph Gepp ausführlich informiert. Umso verwunderlicher ist, dass darauf in keinem Wort eingegangen wurde und auch nicht über die Stiftung berichtet wurde. Zudem enthält der Artikel Unwahrheiten, die im Folgenden richtig gestellt werden:

  1. Weder die Anzahl der Märkte und Niederlassungen, in denen die BELFRY Gruppe heute tätig ist, noch die Anzahl der aktuellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist korrekt. Auch die AZH Beteiligungen sind nicht vollständig wiedergegeben.
  2. Die Behauptung der illegalen Einflussnahme auf Vergabeverfahren in Ungarn vor mehr als 15 Jahren waren schon damals substanzlos, es kam nie zu einer Anklage, vielmehr wurden die rechtswidrigen Ermittlungen vom OLG Wien eingestellt.
  3. Für die Marketingaktivitäten, etwa bei der Suche nach Fachkräften oder für den Imageaufbau, arbeitet die BELFRY Gruppe mit lokalen Beratern und Agenturen zusammen, die die Medienlandschaft und die Werbemöglichkeiten vor Ort kennen. Die Auswahl der Kommunikationskanäle erfolgt ausschließlich nach objektiven Kriterien, um zielgerichtet messbare Erfolge zu erreichen und werden laufend evaluiert. Die von „Profil“ erwähnten Inserate in slowenischen Medien waren Teil eines Mediaplans, welcher bereits beendet wurde. Dies wurde dem Redakteur auch in der Anfrage von Aczel wie folgt mitgeteilt: Wir haben bereits im vergangenen Jahr im Zuge der Evaluierung der Werbepläne beschlossen, die beiden Medien im nächsten Mediaplan nicht mehr zu berücksichtigen. Zusätzlich erfolgten auch personelle Veränderungen in unserem Marketingteam.
  4. Auch die Behauptung, dass Zoltan Aczel von Privatdetektiv Julian H. das berüchtigte Ibiza-Video angeboten bekommen habe, ist falsch und kann sogar anhand öffentlicher Quellen überprüft werden. Vielmehr hat Anwalt M. mit Dr. Zoltan Aczel Kontakt aufgenommen, um das Material zu verkaufen, was Aczel aber ablehnte.
  5. Selbst die Höhe der erwähnten Spenden der AZH ist nicht korrekt. Laut Rechnungshof hat AZH von 2014 bis inklusive 2017 161.664,23 Euro an die NEOS gespendet, also um 10.500 Euro mehr als im Artikel genannt.

Alexander Zach und Zoltan Aczel sind u.a. Mitinhaber des liberalen Monatsmagazins DATUM mit dem Ziel, qualitativ hochwertigen Journalismus zu fördern. Weiters haben sie mit der Gründung des Café Kraus und dem Kahan Art Space Wien erst kürzlich einen neuen Ort für Kunst und offenen Diskurs im zweiten Wiener Bezirk geschaffen (mehr dazu unter www.daskraus.at)

Wer uns kennt weiß, dass wir als liberal denkende Menschen und Unternehmer gegen jede Art von Rechtsextremismus und Antisemitismus auftreten. Wir fordern daher eine Klarstellung durch Profil, so Zach und Aczel abschließend.

Über die BELFRY GRUPPE

Die BELFRY Gruppe ist ein hochinnovatives Technologie-Unternehmen im Bereich des Ausbaus öffentlicher Infrastruktur, das in 8 Ländern der CEE-Region aktiv ist. Als eigentümergeführtes Unternehmen beschäftigt es direkt und indirekt mehr als 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Geschäftssparten umfassen die Errichtung digitaler Kommunikationssysteme, Infrastrukturausbau/Hochbau, Asphalt- und Betonherstellung, Facility-Management sowie Immobilien-, Maschinen- und Fuhrparkmanagement. Eigentümer der BELFRY Gruppe sind über die AZH Holding Zoltan Aczel und Alexander Zach. Mehr unter www.belfrygroup.eu.

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