• 05.02.2021, 12:32:54
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„Thema“ am 8. Februar: Riskante Lockerungen – Wettlauf mit dem Virus

Außerdem um 21.10 Uhr in ORF 2: Projekt #positivarbeiten und Danielle Spera – vom „ZIB“-Star zur Museumsdirektorin

Utl.: Außerdem um 21.10 Uhr in ORF 2: Projekt #positivarbeiten und
Danielle Spera – vom „ZIB“-Star zur Museumsdirektorin =

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag,
dem 8. Februar 2021, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Riskante Lockerungen – Wettlauf mit dem Virus

Wenn am Montag Schulen, Handel oder Friseure wieder aufsperren,
kommen strenge Auflagen: Auf die Schüler/innen warten
„Nasenbohr-Tests“; wer sich zum Beispiel die Haare schneiden lassen
will, muss einen negativen Antigen-Test vorweisen. „Wir sind nächste
Woche bis zum letzten Termin ausgebucht, denn viele glauben, die
Öffnung ist bald wieder vorbei“, sagt Friseurin und Kosmetikerin
Roswitha Feindert in Mistelbach. Die Teststraßen in der
niederösterreichischen Gemeinde wurden wegen der enormen Nachfrage
aufgestockt. Große Hoffnung setzt die Regierung in eine „unsichtbare“
Form des Testens: Das Abwasser von 27 Kläranlagen in ganz Österreich
liefert Woche für Woche eine Übersicht über das Infektionsgeschehen.
„Wir schauen uns im wahrsten Sinne des Wortes an, was die Bevölkerung
so von sich gibt“, meint Norbert Kreuzinger, einer der Leiter des
Projekts. Und das ist alarmierend, berichten Sabina Riedl und Martin
Steiner.

#positivarbeiten – Projekt für Akzeptanz gegenüber HIV-positiven
Menschen am Arbeitsplatz

Wiltrud ist 51, Mutter eines Sohnes, lebt in einer Partnerschaft und
arbeitet als Trafikantin. Andreas ist 47, Automechaniker und lebt mit
seiner Lebensgefährtin und ihren fünf Kindern in Dornbirn. Michael
ist 21, hat einen Partner und arbeitet in einem Technikunternehmen in
Linz. So unterschiedlich diese drei Menschen sind, eines haben sie
gemeinsam: Sie sind HIV-positiv. Durch die Medikamente, die sie
täglich einnehmen, kann das Virus im Blut nicht mehr nachgewiesen
werden. Sie können niemanden anstecken und haben eine ganz normale
Lebenserwartung. Trotz der enormen Fortschritte in der Therapie
bleiben Berührungsängste im Umgang mit HIV-positiven Menschen. Die
Aidshilfe hat daher das Projekt #positivarbeiten ins Leben gerufen.
Mehr als 80 österreichische Unternehmen stellen sich bewusst hinter
ihre HIV-positiven Mitarbeiter/innen und wollen so ein Zeichen für
Akzeptanz setzen. In Zeiten des Coronavirus ist es still geworden um
das HI-Virus. Eine gefährliche Stille, denn die mangelnde Aufklärung
könnte die Zahlen wieder steigen lassen, berichtet Christoph
Feurstein.

Danielle Spera – vom „ZIB“-Star zur Museumsdirektorin

„Du musst berufstätig, selbstständig und unabhängig sein“, diesen
Satz hat Danielle Spera fast täglich von ihrer Mutter gehört. Seit
zehn Jahren ist Spera Direktorin des Jüdischen Museums in Wien, das
sie am Montag nach dem Lockdown wieder öffnen darf. Die 63-Jährige
hat mehr als 30 Jahre im ORF gearbeitet, davon zwölf Jahre als
Moderatorin der „Zeit im Bild“. Warum sie ins Museum gewechselt ist,
welche kuriosen Momente sie an der Supermarktkasse erlebt, wie sie
Beruf und drei Kinder bewältigt hat und wie sie und ihr Mann eine
Corona-Erkrankung überstanden haben, erzählt sie Eva Kordesch im
„Thema“-Interview.

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