- 01.02.2021, 11:19:38
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AMS Wien: Die Zeit der Arbeitslosigkeit für Höherqualifizierung nutzen!
Ziel der Corona Job- und Weiterbildungsoffensive sind Lehrabschlüsse und hochwertige Ausbildungen in Zukunftsberufen
Utl.: Ziel der Corona Job- und Weiterbildungsoffensive sind
Lehrabschlüsse und hochwertige Ausbildungen in Zukunftsberufen =
Wien (OTS) - Die Zahl der beim AMS Wien als arbeitslos vorgemerkten
Personen ist im Jänner 2021 im Vergleich zum Jänner des Vorjahres um
26,4 Prozent auf 154.688, die der AMS-Kundinnen und Kunden in
Schulungen um 7,9 Prozent auf 31.307 angestiegen. Die Summe beider
Gruppen ist um 22,9 Prozent größer geworden.
Im Jahresvergleich ist die Zahl der Über-50-Jährigen, die arbeitslos
oder in Schulung sind, um 24,4 Prozent größer geworden, die der
Unter-25-Jährigen um 15,1 Prozent.
„Jeder Schritt der Öffnung der Covid-Maßnahmen entlastet den
Arbeitsmarkt – dennoch befinden wir uns noch mitten in dieser Krise,
die uns weiterhin Geduld abverlangen wird“, sagt AMS-Wien-Chefin
Petra Draxl. „Diese Zeit gilt es jetzt zu nutzen und die Chancen
möglichst vieler unserer Kundinnen und Kunden durch
Höherqualifizierung, Umschulung und Upskilling verbessern.“ Kein
anderes Bundesland hat einen so großen Anstieg an Personen in
Schulungen und Weiterbildungen wie Wien. An der neuen
„#weiterbilden“-Hotline 050 904 944 informiert das AMS Wien über alle
Möglichkeiten.
Konkret geht es darum, möglichst vielen Menschen einen Lehrabschluss
oder eine hochwertige Qualifizierung in Zukunftsberufen zu geben: im
Pflegebereich, in sogenannten „Green Jobs“ oder im IT-Bereich von
Coding bis zum Lehrabschluss in e-Commerce. Draxl: „Unsere
Schulungsangebote sind zum überwiegenden Teil auf Distance Learning
umgestellt. Wo Präsenzunterricht unumgänglich ist, gewährleisten wir
durch breites und striktes Covid-Management, dass unsere
Schulungsstandorte sicher sind.“
Nach wichtigen Branchen betrachtet, ist die Arbeitslosigkeit im
Jänner im Bau um 15,1 Prozent gestiegen, in der Warenproduktion um
20,9 Prozent, im Einzelhandel um 30,9 Prozent und in Hotellerie und
Gastronomie um 53,9 Prozent.
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