Händler und Konsumenten fordern Gleichstellung von KN95 und FFP2-Masken nach bayrischem Vorbild.

Altbestände von KN95-Masken sind über Nacht wertlos geworden.

Wien (OTS) - Die wechselnden Interpretationen des Verordnungstextes hinsichtlich der Verwendbarkeit von KN95-Masken als Alternative zu FFP2-Masken sorgen weiterhin für Ärger.

Wie die Wirtschaftskammer Wien gegenüber Stadtpolitik Wien bestätigt, dürfen vor dem 1.10.2020 importierte KN95-Masken ohne EU-Zertifizierung weiterhin verkauft werden. Allerdings sind diese nach Interpretation des Gesundheitsministeriums nicht äquivalent zu den zertifizierten FFP2-Masken und werden daher als Mund-Nasen-Schutz gewertet.

Altbestände bei Händlern und Konsumenten sind daher über Nacht wertlos geworden. Ganz anders in Bayern, wo die Maskenpflicht seit 18.01.2021 gilt: die KN95-Maske gilt als mindestens gleichwertig zu einer FFP2-Maske.

Der SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher zeigt sich empört: "Es darf nicht sein, dass die Bevölkerung im guten Glauben teure Masken gekauft hat, die nun plötzlich wertlos sind".

Der ganze Artikel zur Gleichstellung von KN95/FF2-Masken auf Stadtpolitik Wien.

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