NEOS zu Abschiebungen von Familien: Wo ist die Beachtung der Kinderrechte? Wo humanitäres Bleiberecht?

Christoph Wiederkehr/ Stephanie Krisper: „Integrierte Familien mit Kindern, die in Österreich geboren wurden, abzuschieben ist zynisch. Innenminister Nehammer ist gefragt!“

Wien (OTS) - Erschüttert über die aktuellen Meldungen von geplanten Abschiebungen gut integrierter Familien zeigt sich der Wiener Vizebürgermeister, Integrationsstadtrat und NEOS-Landessprecher Christoph Wiederkehr: „Die Abschiebungen sind bereits für Donnerstag geplant. Wir sprechen hier von jahrelang gut integrierten Familien mit Kindern, die teilweise sogar in Österreich geboren wurden, fließend Deutsch sprechen und inzwischen auch in die Schule gehen. Die Familien werden plötzlich aus ihrem Umfeld gerissen - Freunde und Freundinnen, Lehrer und Lehrerinnen, aber auch wir NEOS verstehen die Welt nicht mehr.“ Wiederkehr hat deshalb bereits einen dringenden Appell an Innenminister Nehammer gerichtet: „Der Innenminister muss hier reagieren und die Abschiebungen schnellstmöglich verhindern. Ich habe ihn deshalb bereits am Dienstag eindringlichst gebeten, eine humane Lösung zu finden. Diese Familien haben sich vorbildlich integriert und sind so zu einer Bereicherung für unser Land geworden.“

Krisper: „Wo ist die Beachtung der Kinderrechte?“

Ohne jedes Verständnis reagiert auch die NEOS-Bundessprecherin für Inneres, Stephanie Krisper, auf die aktuell geplanten Abschiebungen. „Mein Telefon läuft heiß. Freundinnen und Freunde der Betroffenen, die Mitschülerinnen und Mitschüler wehren sich und starten Petitionen. Es geht um bestens integrierte Kinder und ihre Eltern - Kinder die in Österreich geboren worden sind, Kinder die in dritten Klassen eines Gymnasiums sitzen und fließend Deutsch sprechen oder eine HTL besuchen und davon träumen Informatiker zu werden. Sie sollen jetzt in ein Land abgeschoben werden, das, im Gegensatz zu Österreich, nicht ihr ‚Zuhause' ist. Wo ist die Beachtung der Kinderrechte? Wo die Prüfung des humanitären Bleiberechts? Und wo die reine Vernunft? Herr Innenminister, Sie müssen jetzt handeln!“

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