MAN Steyr: Gewerkschaft fordert weiterhin Erhalt des Standorts

PRO-GE Wimmer: Standortsicherungsvertrag gilt bis 2030, Konzern-Management "nicht vertrauenswürdig"

Wien (OTS) - Der oberösterreichische Werkstandort von MAN in Steyr muss weiter erhalten bleiben. Die Gewerkschaft PRO-GE fordert auch für Österreich eine Abkehr von der angekündigten Kahlschlagstrategie des Lkw- und Busherstellers. "Der verhandelte Erhalt der deutschen Standorte etwa in München oder auch in Wittlich muss auch für Steyr möglich sein. Alles andere wäre von Seiten des Konzerns verantwortungslos und schäbig", sagt Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE).

Die PRO-GE vertritt weiterhin die Rechtsauffassung, dass der vereinbarte Standortsicherungsvertrag mit dem Betriebsrat von MAN Steyr bis 2030 gilt. Eine Schließung kommt daher nicht in Frage.

Zudem ruft die PRO-GE die deutsche Schwestergewerkschaft IG Metall zu einem europäischen Schulterschluss im Kampf gegen diese geplante Standortzerstörung auf. "Wir brauchen jetzt uneingeschränkte europäische Solidarität, denn das Konzern-Management ist wenig vertrauenswürdig. Daran hat sich trotz der aktuellen Meldungen aus Deutschland nichts geändert. Wer heute Verträge verletzen und Werkstandorte mit tausenden Beschäftigten einfach auszuradieren will, wird es auch morgen tun. Dagegen müssen sich alle Arbeitnehmervertretungen und Gewerkschaften gemeinsam wehren", betont Wimmer abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

PRO-GE Öffentlichkeitsarbeit
Mathias Beer
Tel.: 01 53 444 69035
Mobil: 0664 6145 920
E-Mail: mathias.beer@proge.at
Web: www.proge.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0003