Fußballer entwickelt Handschuh, der sich selbst reinigt

Zusätzliche Maßnahme gegen Mutation

Wien (OTS) - Neben Masken nutzen viele Menschen Handschuhe für zusätzlichen Schutz gegen das Virus. Der ehemalige Fußballprofi Raphael Reifeltshammer hat nach einer Alternative zum Gummihandschuh gesucht. Ein innovativ behandelter Baumwollhandschuh ist das Ergebnis. Bisher wurden über eine Million Stück verkauft.

Ab Montag gilt in Österreich vielerorts eine FFP2-Makenpflicht. Anlass ist die britische Virus-Mutation. Waren Handschuhe bis jetzt noch ein eher seltenes Phänomen, steigt die Nachfrage nun stark. Menschen wollen sich beim Einkaufen oder in der U-Bahn vor einer Ansteckung schützen – denn das Virus überlebt auch auf Oberflächen. Häufig kommen dann Einweghandschuhe aus Kunststoff zum Zug, manchmal auch der Gartenhandschuhe aus dem Baumarkt.

Ihre Bemühungen sind oft umsonst: „Ohne Reinigung übertragen Handschuhe, genau wie unsere Hände, Erreger von einer Oberfläche auf die nächste“, erklärt Raphael Reifeltshammer. Viele empfinden Einweghandschuhe zudem als unangenehm, Müll produzieren sie auch. Deswegen hat Reifeltshammer einen Handschuh entwickelt, der die Übertragung von Viren und Bakterien effektiv reduziert.

Reifeltshammer war Innenverteidiger beim Fußballklub Austria. Die Idee zu dem innovativen Handschuh kam ihm, als er einen Artikel mit dem Titel „Die Renaissance der Handschuhe“ las. Die neue Technologie ist mit einer Imprägnierung vergleichbar – nur wird kein Wasser abgewiesen, sondern es werden Viren und Bakterien reduziert. Das funktioniert durch Silberionen, die die Zellteilung verhindern. Der Handschuh kann mindestens 30-mal gewaschen werden, ohne an Wirkung zu verlieren.

Neue Hygienestandards

Der Handschuh trägt den Namen „ElephantSkin”, weil er an die dicke Haut eines Elefanten erinnern soll. „Elefanten sind nicht nur stark und intelligent“, beschreibt Reifeltshammer die Verbindung zur Marke, „sie sind außerdem absolute Gemeinschaftstiere und passen aufeinander auf.“ Der (Baby) Elefant hat sich auch in den letzten Monaten zum Symbol im Kampf gegen die Pandemie entwickelt. Mittlerweile ist der Handschuh in über 20.000 Geschäften in sieben Ländern erhältlich und wurde mehr als eine Million Mal verkauft. Das Start-up „Susta”, das dahintersteht, produziert in Europa.

Unsere Produkte werden auch nach Corona relevant sein“, ist sich Reifeltshammer sicher. „Hygienestandards werden gerade komplett neu definiert. Modische Handschuhe wurden jahrzehntelang getragen. Es ist Zeit für eine Rückbesinnung. Wir möchten den Handschuh mit neuen Funktionen wieder zum Leben erwecken.“

Erhältlich sind die Handschuhe im eignen Onlineshop unter www.elephantskin.eu für EUR 12,95.- sowie bei den Einzelhandelspartnern Aldi Süd, Aldi Nord, Hofer, Müller Drogerien, Bipa, Merkur, Unimarkt, Metro und MPreis.

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