Staatssekretärin Mayer: Schriftsteller Gerhard Roth und Architekt Laurids Ortner sind neue Mitglieder im Österreichischen Kunstsenat

Wien (OTS) - Der Schriftsteller Gerhard Roth und der Architekt Laurids Ortner wurden als neue Mitglieder in den Österreichischen Kunstsenat aufgenommen. Sie folgen damit den 2019 verstorbenen Architekten Wilhelm Holzbauer und Gustav Peichl.

„Gerhard Roth und Laurids Ortner sind Persönlichkeiten, die Kunst auch immer in ihrer gesellschaftlichen Verantwortung sehen. Ihre Beiträge wirken weit über die Literatur und die Architektur hinaus. Beide sind auch Gradmesser des künstlerischen Schaffens in Österreich“, so Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer und weiter: „Der Kunstsenat zeigt mit dieser Entscheidung abermals seine Bedeutung und Verantwortung im nationalen und internationalen Kulturbetrieb. Ich gratuliere dazu.“

„Die kritischen Stimmen von Gerhard Roth und Laurids Ortner werden eine große Bereicherung für den Kunstsenat sein. Wir heißen sie im Kunstsenat auf das Herzlichste willkommen“, so Josef Winkler, Präsident des Österreichischen Kunstsenats. „Gerhard Roth meldet sich immer wieder kritisch zur österreichischen Vergangenheit und politischen Gegenwart zu Wort. Seit Jahrzehnten arbeitet er als Erzähler, Dramatiker und Essayist unbeirrt und mit großer Besessenheit. Er ist einer der bedeutendsten und international bekanntesten österreichischen Schriftsteller,“ so Winkler und weiter: „Mit radikal-utopischen Projekten bewegte sich Laurids Ortner mit der „Architekten-Künstlergemeinschaft“ Haus-Rucker-Co (Laurids und Manfred Ortner, Günter Zamp Kelp, Klaus Pinter) im Spannungsfeld zwischen Kunst und Architektur. Heute steht Ortner & Ortner Baukunst für eine Architektur, die – ohne Anbiederung – mit der Stadt, mit der historischen Substanz kommuniziert und auf ideologische Einschreibungen und Umbruchsituationen reagiert.“

Der 1954 gegründete „Österreichische Kunstsenat“ ist eine Gemeinschaft von einundzwanzig KünstlerInnenpersönlichkeiten aus den Bereichen Architektur, bildende Kunst, Literatur und Musik. Seine Aufgabe besteht darin, die Anliegen der Kunst in der Öffentlichkeit zu vertreten und die öffentlichen Stellen in wichtigen Fragen der Kunst zu beraten. In die Kompetenz des Kunstsenats fällt das Vorschlagsrecht für den Großen Österreichischen Staatspreis und für die Berufung der Staatspreisträger in den Kunstsenat.

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