Weltreligionstag stellt Verbindendes in den Mittelpunkt

Verkehrt mit den Anhängern aller Religionen im Geiste des Wohlwollens und der Brüderlichkeit. […] Betrachtet einander nicht als Fremde. Ihr seid die Früchte eines Baumes, die Blätter eines Zweiges.“ 
Bahá’u‘lláh

Wien (OTS) - Der Weltreligionstag steht unter dem Zeichen von Frieden, Einigkeit und Toleranz und soll den bereichernden Dialog zwischen den Religionen und Kulturen fördern. Initiiert von Bahá'í in den USA, findet der Weltreligionstag seit 1950 jährlich am dritten Sonntag im Jänner statt.

Gerade in Krisenzeiten finden viele Menschen im Glauben Trost und Halt. Zu Beginn dieses herausfordernden Jahres nimmt der Weltreligionstag im aktuellen Zusammenhang eine besondere Stellung ein. Er ist seit seiner Initiierung Anlass für Veranstaltungen und Feste, die das Ziel haben Verbindendes vor Trennendes zu stellen, die vorurteilsfreie Kommunikation zwischen den Anhängern aller Religionen zu fördern und ein Verständnis zu entwickeln, dass alle Menschen an einer gemeinsamen Lösung von gegenwärtigen Herausforderungen und Problemen mitwirken können. Vor diesem Hintergrund finden auch heuer auf Initiative von Bahá’í Gemeinden mehrerer österreichischer Städte am 17. Jänner Veranstaltungen statt – aufgrund der Pandemie werden diese online abgehalten.

Eine dieser Veranstaltungen wird vom Interreligiösen Forum in Wiener Neustadt in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum St. Bernhard online durchgeführt. Vertreter unterschiedlicher Religionen präsentieren in Vorträgen Einblicke und Sichtweisen auf das Thema und „Arbeit und Lebenssinn“. Im Anschluss gibt es in Workshops die Möglichkeit mit den Vortragenden ins Gespräch zu treten und Gedanken auszutauschen. „Der Weltreligionstag setzt das Signal, dass die Religionen nicht auf ihre Unterschiede achten sollen, sondern auf das, was sie miteinander verbindet. Gerade die Vielfalt ist etwas Schönes – auch in den verschiedenen Religionen.“ – so Michael Weber von der Bahá‘í-Gemeinde Wiener Neustadt, der im Rahmen der online-Veranstaltung einen Vortrag zum Thema „Arbeit als Gottesdienst“ hält.

Bahá’í sind überzeugt, dass die Lehren aller Religionsstifter derselben göttlichen Quelle entstammen und die Religionen im Kern die gleichen Ideale und Grundsätze enthalten. Daraus entspringt auch das Verständnis, dass alle Menschen in ihrer Vielfalt eine Einheit bilden. Bahá’u’lláh (1817-1892), der Stifter der Bahá’í Religion, verdeutlicht: Verkehrt mit den Anhängern aller Religionen im Geiste des Wohlwollens und der Brüderlichkeit. […] Betrachtet einander nicht als Fremde. Ihr seid die Früchte eines Baumes, die Blätter eines Zweiges.“

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