GRAS/Baier: “Begutachtung darf nicht folgenlos bleiben!”

Zum heutigen Ende der Begutachtungsfrist für die UG-Novelle appellieren die Grünen und Alternativen Student_innen an die Bundesregierung

Wien (OTS) - Mit dem heutigen Tag endet die Begutachtungsfrist der Novelle des Universitätsgesetzes und die Grünen und Alternativen Student_innen (GRAS) erwarten sich nach zahlreichen Stellungnahmen und Protesten eine gründliche Überarbeitung des Entwurfes. Die GRAS-Aktivistin und ÖH Uni Salzburg Vorsitzende Keya Baier fasst die Debatte zusammen: “Was wir in den letzten Wochen und Monaten gesehen haben ist, dass es uns Studierenden nicht egal ist was an unseren Universitäten passiert. Wir haben den Entwurf genau unter die Lupe genommen und unzählige Stellungnahmen eingereicht, Demonstrationen veranstaltet und auf die massiven Verschlechterungen aufmerksam gemacht. Jetzt ist das Ministerium an der Reihe, nicht über unsere Köpfe hinweg zu entscheiden!”

Aus der Sicht der GRAS sei eine Novelle zwar dringend notwendig, jedoch würden im aktuellen Entwurf vor allem negative Punkte umgesetzt und zentrale Chancen verpasst werden. Kritisiert werden von Baier vor allem die Mindeststudienleistung und Entmachtung der Senate: “Eine Studie des IHS hat kürzlich erst gezeigt, dass Zugangsbeschränkungen zu sozialer Selektion führen, mit der Mindestleistung will die ÖVP die Bildungsvererbung jetzt noch weiter verstärken. Gleichzeitig sichert sich die Regierung mit der Entmachtung der Senate mehr Einflussnahme an den Universitäten. Das werden wir so nicht hinnehmen.”

Jetzt liege es an der Bundesregierung, sich mit der Kritik auseinanderzusetzen und Lösungen zu finden. “Kritik kommt nicht nur von uns Studierenden, sondern von vielen Seiten. Eine Begutachtung darf nicht folgenlos bleiben - die UG-Novelle muss jetzt gründlich überarbeitet werden!”, so Baier, die abschließend ihren Standpunkt untermauert: “Wir kämpfen als GRAS kompromisslos für einen freien und offenen Hochschulzugang. Studieren muss für alle möglich sein!”

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