• 12.01.2021, 08:54:01
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FP-Landbauer: Sinnlose Massentests in Niederösterreich sind reine ÖVP-Showpolitik!

FPÖ NÖ ortet Ablenkungsmanöver von politischem Totalversagen in Alten- und Pflegeheimen

Utl.: FPÖ NÖ ortet Ablenkungsmanöver von politischem Totalversagen
in Alten- und Pflegeheimen =

St. Pölten (OTS) - „Seit Monaten raten Mediziner und Wissenschafter
vom Neusiedlersee bis zum Bodensee und weit über die Landesgrenzen
hinaus von Massentests ab. Sie stellen deren Sinnhaftigkeit infrage
und verweisen darauf, dass Testen gezielt erfolgen sollte. Sogar das
renommierte Robert-Koch-Institut, das meilenweit von einem
Naheverhältnis zur FPÖ entfernt ist, gibt dezidiert keine Empfehlung
für Coronamassentests ab“, sagt FPÖ Landespartei- und Klubobmann im
NÖ Landtag, Udo Landbauer, MA. „Warum man in Niederösterreich dennoch
weiterhin auf eine Maßnahme setzt, die bereits im ersten Durchgang
ein Rohrkrepierer war, ist wohl nur mit einer massiven
Beratungsresistenz der niederösterreichischen Verantwortlichen zu
erklären“, so Landbauer. Der freiheitliche Klubobmann hält die
Massentests für ein „groß angelegtes Ablenkungsmanöver der
Volkspartei, um das Totalversagen beim Schutz von Bewohnern von
Alten- und Pflegeheimen zu überdecken“. „Ich verstehe jeden gesunden
Bürger, der sich an dieser Showmaßnahme nicht beteiligen wird“, sagt
Landbauer.

„Bereits beim ersten Durchgang der Massentests hat sich gezeigt, dass
eben nicht die gesamte Bevölkerung von SARS-Cov-2 befallen ist und
eine verschwindend geringe Minderheit positiv getestet worden ist“,
verweist Landbauer auf 0,15 Prozent positiv getestete Personen von
insgesamt 573.704 Testungen. „Dazu kommen noch die falsch positiven
Testergebnisse und was immer bewusst vergessen wird dazuzusagen, ist
das Faktum, dass ein positiver Test noch lange nicht bedeutet, dass
man infektiös ist!“, so Landbauer.

„Wenn man uns Freiheitlichen schon nicht glauben mag, dann sollte man
zumindest die Meinung der Expertenkommission des Gesundheitsministers
respektieren. Kein einziges Mitglied der Task-Force hat sich bisher
für derartige Massentests ausgesprochen“, erinnert Landbauer an die
ablehnende Haltung der von der Regierung selbst ernannten Experten.
In dasselbe Horn stoßen auch Wissenschafter der Donau-Universität
Krems, die in Kooperation mit weiteren Forschungseinrichtungen die
Aussagekraft von Massentests untersuchten. „Die Übersichtsarbeit
zeigte deutlich, dass einmaliges Testen von großen
Bevölkerungsgruppen ohne Symptome nicht sinnvoll ist“, so das
Ergebnis. Univ.-Prof. Dr. Gerald Gartlehner, MPH, Direktor von
Cochrane Österreich an der Donau-Universität Krems, hält fest:
„Einmalige Massentests an der gesunden Bevölkerung sind fragwürdig.
Die Bevölkerung sollte wissen, dass die Massentests keine komplette
Sicherheit bieten und auch negative Effekte haben können.“ Dr.
Barbara Nußbaumer-Streit, MSc, stellvertretende Direktorin von
Cochrane Österreich an der Donau-Universität Krems, ergänzt: „Es wäre
besser, die Ressourcen dort einzusetzen, wo sie wirklich gebraucht
werden, nämlich für das Testen von erkrankten Personen und das
Nachverfolgen ihrer Kontakte“.

„Die Massentests am kommenden Wochenende dienen einzig und alleine
ein paar schwarzen, grünen und roten Politikern, um ins mediale
Rampenlicht zu rücken. Dass unsere Einsatzorganisationen einen
tadellosen Ablauf hinbekommen werden, steht außer Frage. Das ändert
jedoch nichts daran, dass die Massentests ein völlig sinnbefreites
Polittheater darstellen. Ganz nach dem Motto des Kanzlers: Es lebe
die Inszenierung!“, sagt Landbauer.

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