FPÖ – Kickl: Regierung macht „Freitesten“ zum Dauerzustand – SPÖ fällt um!

Schüler geraten unter massiven Psycho-Druck – Testwut hält Zahl der positiven Ergebnisse künstlich hoch

Wien (OTS) - „Der nächtens an die Oppositionsparteien übermittelte und von der Regierung bereits medial verbreitete zweite Versuch einer Änderung der Corona-Gesetze trägt neuerlich die Handschrift des rachsüchtigen beleidigten Bundeskanzlers und ist der nächste unausgegorene Schwachsinn. Neu ist hingegen, dass die SPÖ – nach kurzzeitigem Widerstand – offenbar wieder umgefallen ist und nach dem vorübergehenden Nein das ‚Freitesten‘ mit einem anderen Mascherl jetzt vorbehaltslos zu akzeptieren scheint und es damit zum Dauerzustand macht“, reagierte der FPÖ-Klubobmann und stellvertretende Bundesparteiobmann NAbg. Herbert Kickl auf die neuerlichen legistischen Absurditäten aus dem Hause Anschober.

„Der vorliegende Entwurf sieht ein ‚Eintrittstesten‘ jedenfalls für Veranstaltungen und Hotels vor. Ob auch Restaurants von der vage gehaltenen Formulierung umfasst sind, wird noch zu prüfen sein“, so Kickl. „Natürlich ist das nichts anderes als das bisherige ‚Freitesten‘. Wer nicht mitmacht, wird vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen!“

Scharfe Kritik äußerte die FPÖ vor allem am wöchentlichen Testzwang für Schüler. „Der Hinweis auf die Freiwilligkeit ist nur Makulatur, denn es ist davon auszugehen, dass hier Minderjährige unter massiven sozialen Druck gesetzt werden, sich durch ihre Teilnahme an den Tests die Kennzeichnung mit FFP-2-Masken zu ersparen. Das ist übelster Psycho-Terror gegen unsere Kinder“, so der freiheitliche Klubobmann. Die Maßnahme sei auch völlig unverhältnismäßig, wenn, wie derzeit behauptet, Gastronomiebesuche ohne Test möglich seien.

„Die Testwut ist erheblich dafür mitverantwortlich, dass die Zahl der positiven Ergebnisse nicht sinkt. Je mehr in eine überwiegend gesunde Bevölkerung hineingetestet wird, umso mehr falsch positive Ergebnisse erhält man. Und trotzdem will die Regierung die Testerei noch weiter ausbauen. Man gewinnt fast den Eindruck, dass hier mit Absicht versucht wird, Argumente für noch längere Lockdowns und damit permanente Freiheitseinschränkungen zu liefern – so lange, bis sich die Österreicher an die vom Kanzler propagierte ‚neue Normalität‘ gewöhnt haben“, befürchtete Kickl.

Generell sei es höchste Zeit, den Lockdown zu beenden und sich vom Konzept der sinnlosen Massentests zu verabschieden. „Nur dadurch wird Freiheit garantiert und kann die Gesundheit mit sinnvollen Hygiene- und Abstandsmaßnahmen genauso geschützt werden wie Arbeit und Wirtschaft“, erklärte der FPÖ-Klubobmann.

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