„Retten statt Reden“ – Aufnahme von Flüchtlingen aus den griechischen Lagern ist Gebot der Menschlichkeit

Viele prominente Unterstützer bei Hilfsaktion am Ballhausplatz

  • Wir können es als Zivilgesellschaft nicht akzeptieren, dass tausende Menschen in den griechischen Lagern ein furchtbares Dasein fristen – und ganz Europa schaut zu. Wir appellieren zwei Tage vor Weihnachten noch einmal an die Bundesregierung: Nehmen wir Geflüchtete, insbesondere Kinder, bei uns auf! Es geht nicht um politisches Kalkül – es geht um Menschlichkeit!
    Cornelius Obonya
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  • Ich kann diese Unmenschlichkeit nicht mehr ertragen. Wir können helfen, wenn wir nur wollen. Und ganz viele in Österreich wollen! Ich freue mich, dass so viele heute gekommen sind, um ein Zeichen zu setzen. Denn hier geht es nicht um links oder rechts und schon gar nicht um Parteifarben und Umfrageergebnisse. Hier geht es um menschliches Elend und wie wir als Europäer, als Menschen, gemeinsam etwas dagegen unternehmen!
    Sepp Schellhorn
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Wien (OTS) - Unter dem Motto „Retten statt Reden“ rief die Initiative „Courage – Mut zur Menschlichkeit“ am Dienstag zu einer Solidaritätsaktion für die Geflüchteten in den griechischen Lagern auf. Zahlreiche prominente Vertreter aus Kunst, Kultur, Sport und Politik setzten ein starkes gemeinsames Zeichen. „Wir können es als Zivilgesellschaft nicht akzeptieren, dass tausende Menschen in den griechischen Lagern ein furchtbares Dasein fristen – und ganz Europa schaut zu. Wir appellieren zwei Tage vor Weihnachten noch einmal an die Bundesregierung: Nehmen wir Geflüchtete, insbesondere Kinder, bei uns auf! Es geht nicht um politisches Kalkül – es geht um Menschlichkeit!“ stellte Cornelius Obonya stellvertretend für die Initiative im Rahmen seiner Begrüßung fest.

Bei der Aktion am Ballhausplatz symbolisierte ein im Regen stehendes Zelt die Not in den griechischen Lagern. Es wurde im Rahmen der Aktion mit Appellen an die Menschlichkeit versehen und wird zugunsten der Hilfsorganisationen in den Lagern vor Ort versteigert. Mit-Initiator der Aktion war NEOS-Nationalratsabgeordneter und Gastronom Sepp Schellhorn: „Ich kann diese Unmenschlichkeit nicht mehr ertragen. Wir können helfen, wenn wir nur wollen. Und ganz viele in Österreich wollen! Ich freue mich, dass so viele heute gekommen sind, um ein Zeichen zu setzen. Denn hier geht es nicht um links oder rechts und schon gar nicht um Parteifarben und Umfrageergebnisse. Hier geht es um menschliches Elend und wie wir als Europäer, als Menschen, gemeinsam etwas dagegen unternehmen!“

Bei der Aktion vor dem Bundeskanzleramt waren u. a. dabei: Saya Ahmad, Bezirksvorsteherin; Erich Fenninger, Volkshilfe; Martin Grubinger, Musiker; Josef Hader, Kabarettist; André Heller, Künstler; Peter Huemer, Journalist; Paul Ivic, Koch; Marc Janko, Ex-Fußballnationalteamspieler; Veronica Kaup-Hasler, Kulturstadträtin Wien; Steffi Krisper, NEOS-Migrationssprecherin; Helga Longin, Initiative „Bruck hilft“; Thomas Maurer, Kabarettist; Lukas Mraz, Koch; Ernst Molden, Musiker; Lukas Pusch, Künstler; Julya Rabinowich, Schriftstellerin; Doron Rabinovici, Schriftsteller; Sepp Schellhorn, Gastronom und NR-Abgeordneter; Florian Scheuba, Schauspieler; Thomas Schrenk, Künstler; Christian Seiler, Journalist und Autor; Stefan Sengl, PR-Berater; Ferry Maier, ehem. NR-Abg.; Katharina Wenninger, Landtagsabg.; Christoph Wiederkehr, Vizebürgermeister und Integrationsstadtrat Wien.

Grußbotschaften kamen u. a. von Journalistin Barbara Coudenhove-Kalergi, Malerin Xenia Hausner, Schauspielerin Mavie Hörbiger, Schriftsteller Michael Köhlmeier, Schauspieler Harald Krassnitzer, Schauspielerin Adele Neuhauser u. v. a.

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