• 22.12.2020, 13:43:30
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  • OTS0137

SPÖ Silvan zu Aus für Waldviertelautobahn: „Jetzt muss (Schienen)infrastruktur gestärkt werden!“

Abgeordneter nimmt Autobahn-Aus zur Kenntnis, fordert aber rasche Umsetzung von Verbesserungen auf Schiene und Straße

Utl.: Abgeordneter nimmt Autobahn-Aus zur Kenntnis, fordert aber
rasche Umsetzung von Verbesserungen auf Schiene und Straße =

St. Pölten (OTS) - Waldviertelautobahn / SPÖ Abgeordneter zum
Nationalrat Rudolf Silvan nimmt das, von Landeshauptfrau Johanna
Mikl-Leitner und Verkehrsministerin Leonore Gewessler verkündete Aus
für die Waldviertelautobahn zur Kenntnis, wird aber keinen
infrastrukturellen Stillstand im Waldviertel hinnehmen. Silvan:
„Investitionen in die Schienen und Straßen des Waldviertels müssen
besser heute als morgen getätigt werden, um das Waldviertel
nachhaltig zu stärken!“ Dies würde laut dem Abgeordneten nicht nur
den PendlerInnen, sondern auch der Bau- und Holzwirtschaft im
Waldviertel zu Gute kommen. Zudem würden attraktive und preisgünstige
Verbindungen ins Waldviertel auch den Tourismus im ländlichen Raum
stärken.

Silvan schlägt vor, die Franz-Josefs-Bahn ähnlich der
Bahnverbindungen im Süden Niederösterreichs oder der Strecke Wien –
St. Pölten - Amstetten, zu modernisieren, damit eine deutliche
Verkürzung der Fahrzeit vom Waldviertel nach Wien erreicht wird. Dies
würde eine echte Entlastung für viele PendlerInnen bedeuten.
Zusätzlich muss die Verkehrsministerin ihre, in einer Beantwortung
einer parlamentarischen Anfrage getätigten Versprechen, wie die
Erweiterung der P&R-Anlagen, die Errichtung bzw. Erweiterung von
Bike&Ride-Anlagen, den Ausbau von Rail&Drive-Angeboten und die
Nachrüstung der Barrierefreiheit an Verkehrsstationen und Vorplätzen
vorantreiben.

Auch auf den Straßen im Waldviertel sieht der Gewerkschafter
Aufholbedarf und Verbesserungsmöglichkeiten. Hier denkt Silvan unter
anderem an einen Ausbau der Bundesstraße 2 die über Horn nach
Neu-Nagelberg führt oder an die Bundesstraße 4 die vom Weinviertel
über Horn nach Geras führt. Ein Ausbau des dreispurigen
Streckenanteils würde nicht nur die Fahrzeiten für PendlerInnen und
Werksverkehr deutlich reduzieren, sondern würde auch durch die
Schaffung von Überholmöglichkeiten ein sichereres Vorankommen für
alle ermöglichen.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SLN

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