Schramböck: Mein Postkorb als Erfolgsmodell vereinfachter digitaler Verwaltungskommunikation

Die neue Form der Kommunikation mit Verwaltung setzt sich durch: digital, einfach und sicher als Service für Bürgerinnen, Bürger und die Wirtschaft

Wien (OTS/BMDW) - Mit dem elektronischen Postfach „Mein Postkorb“ schafft das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) für Bürgerinnen und Bürger (über oesterreich.gv.at oder die APP Digitales Amt) sowie für Unternehmen (über das Unternehmensserviceportal USP) eine neue Dimension vereinfachter Kommunikation mit der Verwaltung: Behördliche Nachrichten - ganz gleich ob RSa-Schreiben oder normales Fensterkuvert - können rund um die Uhr im eigenen Postfach online empfangen und abgeholt werden. „Das erspart wertvolle Zeit auf beiden Seiten. Durch die elektronische Kommunikation können Behördenwege vereinfacht, Verfahrenszeiten verkürzt und interne Unternehmensprozesse digital abgewickelt werden“, so Digitalministerin Margarete Schramböck. Durch eine eigens geschaffene Schnittstelle können Nachrichten aus dem elektronischen Postfach sogar direkt in das jeweilige Unternehmens-IT-System geleitet und weiter verteilt werden.

Sicherer Zugriff auf alle Dokumente

Dank Handy-Signatur und durchgängiger Verschlüsselung ist höchste Sicherheit gewährleistet. Auch im USP können nur berechtigte Personen auf das elektronische Postfach zugreifen. Zudem ist die Zustellung von RSa-Briefen, die in der postalischen Welt oftmals zu vermeidbaren Aufwänden führt, im elektronischen Postfach problemlos möglich.

Rasche Information: „Sie haben eine neue Nachricht!“

Damit keine Nachricht verpasst oder übersehen wird, löst jede neue Zustellung eine Benachrichtigung per E-Mail an die Empfängerin/den Empfänger aus. Unternehmer/innen können anschließend ganz bequem in ihr elektronisches Postfach im USP einsteigen und die Nachrichten abholen. Bürgerinnen und Bürgern steht Mein Postkorb unter oesterreich.gv.at und in der App Digitales Amt zur Verfügung. Sollte einmal keinen Zugriff auf Mein Postkorb möglich sein, kann mit wenigen Klicks eine Abwesenheitsmeldung eingerichtet werden.

Vorteile nutzen: jetzt anmelden und digital empfangen

Seit 1. Jänner 2020 gilt das Recht auf elektronische Kommunikation mit Behörden. Ab diesem Zeitpunkt sind auch Unternehmen verpflichtet, an der elektronischen Zustellung teilzunehmen. Für Unternehmen, die bereits über einen FinanzOnline Zugang verfügen, wurde eine automatisierte Anmeldung zur elektronischen Zustellung eingerichtet. Sollte noch keine Anmeldung bestehen, ist die Registrierung in zwei einfachen Schritten erledigt: über das elektronische Postfach Mein Postkorb im Unternehmensserviceportal beziehungsweise unter oesterreich.gv.at wird eine E-Mail-Adresse für Benachrichtigungen eingetragen und diese anschließend mit einem Klick aktiviert.

Elektronische Zustellung: wichtiger Baustein für Digitalisierung und E-Government

Mit der elektronischen Zustellung zeigt Österreich, wie Digitalisierung und eGovernment im Dienste der Gesellschaft funktioniert: Amtswege so einfach und serviceorientiert wie möglich zu gestalten. Die elektronische Zustellung setzt dabei an einer vitalen Stelle an: der Kommunikation zwischen Verwaltung, Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen. Durch die zunehmende Verlagerung von postalischen Zustellungen auf die digitale Schiene werden Kosten gespart, gleichzeitig können behörden- und unternehmensseitig auch effizientere und ressourcenschonendere Prozesse angewandt werden.

Hunderttausende Anmeldungen: enormer Erfolg bestätigt neues Service

„Aktuelle Zahlen zeigen einen überaus positiven Trend zur Nutzung der elektronischen Zustellung. Hundertausende Unternehmen und Personen in Österreich sind schon registriert und empfangen bereits jetzt zahlreiche Dokumente von Behörden elektronisch. Im Bereich des digitalen Empfangs von RSa-Schreiben gibt es noch Potenzial nach oben“, so Schramböck. Durch die Nutzung der Handy-Signatur im elektronischen Postfach können auch diese digital, einfach und sicher abgeholt werden.

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Pressesprecherin der Bundesministerin Margarete Schramböck
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