- 18.12.2020, 12:12:43
- /
- OTS0133
Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser ermitteln „Unten“
ORF-2-Premiere für Daniel Geronimo Prochaskas ersten Austro-„Tatort“ am 20. Dezember
Utl.: ORF-2-Premiere für Daniel Geronimo Prochaskas ersten
Austro-„Tatort“ am 20. Dezember =
Wien (OTS) - Aller guten Dinge sind bekanntlich drei – und so wird
das österreichische Erfolgsduo im großen Jubiläumsjahr 2020 noch
einmal an einen „Tatort“ gerufen. Nach den Quotenhits „Pumpen“ und
„Krank“ ermitteln Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser am Sonntag,
dem 20. Dezember, um 20.15 Uhr in ORF 2 in einem Krimi, der sie ganz
nach „Unten“ führt. Der vermeintlich klare Fall entpuppt sich nach
einem zweiten Mord anders und nimmt viel größere Dimensionen an als
vermutet. Neben Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser – für sie ist
es übrigens der 25. ORF-„Tatort“ in ihrem zehnten Drehjahr als Bibi
Fellner – standen in weiteren Rollen u. a. auch Thomas Stipsits (zum
vorerst letzten Mal), Hubert Kramar, Günter Franzmeier, Michael Pink,
Jutta Fastian, Maya Unger, Michael Steinocher und Sabrina Reiter vor
der Kamera. Regisseur Daniel Geronimo Prochaska (Landkrimi
„Waidmannsdank“ und Stadtkomödie „Geschenkt“) und die beiden
Drehbuchautoren Tom Eichtinger und Samuel Schultschik feiern mit
diesem Film ihr „Tatort“-Debüt. „Tatort – Unten“ war eine der
Produktionen, die während der Dreharbeiten Corona-bedingt
unterbrochen werden mussten: Gedreht wurde im März und Juni 2020 in
Wien und Umgebung. „Tatort – Unten“ ist eine Produktion des ORF,
hergestellt von Superfilm.
Harald Krassnitzer: „Ich habe weder Hunger noch Kälte oder Not leiden
müssen.“
Der aktuelle „Tatort“-Krimi ist in einem ganz speziellen
gesellschaftlichen Milieu verortet. Ob Harald Krassnitzer schon ohne
festes Dach über dem Kopf gelebt hat und ob es für ihn einen
unvergessenen Tiefpunkt in seinem Leben gab? „Nie fremdverschuldet
und nie sozusagen aus einer sozialen Notlage heraus. In jungen Jahren
habe ich mal als ein Experiment entschieden, dass ich ein Jahr in
einem ausgebauten VW-Bus wohne. Doch das Projekt wurde sehr schnell
eingestampft. Wegen der fehlenden, nötigen Infrastruktur, die man
dann doch braucht. Wie ein Badezimmer und sonstige Dinge. Mit Blick
auf einen Tiefpunkt – ich war immer in der glücklichen Situation,
dass ich nie an einem Punkt stand, wo ich so verzweifelt war, dass
ich nicht gewusst hätte, wie es morgen weitergeht. Ich habe weder
Hunger noch Kälte oder Not leiden müssen.“ Und Adele Neuhauser auf
diese Fragen: „Zum Glück ist es mir in jungen Jahren nicht gelungen,
von zu Hause wegzulaufen. Ich stand schon an der Autobahnauffahrt und
wurde von der Polizei aufgegriffen und wieder nach Hause
zurückgebracht. Als junges, zwölfjähriges Wesen hatte ich gar nicht
bedacht, welche Folgen dieses Ausreißen für mich hätte haben können.“
Daniel Geronimo Prochaska: „Ich war wahnsinnig aufgeregt.“
Nachdem die ORF-1-Premiere von „Waidmannsdank“ erst kürzlich zum
großen Landkrimi-Favoriten avanciert ist, präsentiert Daniel Geronimo
Prochaska mit „Tatort – Unten“ nun seine nächste Krimi-Regiearbeit.
„Ich war wahnsinnig aufgeregt – im positiven Sinn. Einen ,Tatort‘
drehen zu dürfen, ist für jeden Regisseur und jede Regisseurin ein
Ritterschlag. Für mich war ,Unten‘ auch erst mein vierter Film, und
dann gleich ein ,Tatort‘ – das war etwas ganz Besonderes für mich und
eine sehr tolle Arbeit.“ Und Prochaska weiter über den Film: „Die
Herausforderung war, einen ,Tatort‘ zu erzählen, der der
,Tatort‘-Struktur und dem ,Tatort‘-Universum treu bleibt, und
trotzdem eine eigene Note reinzubringen. Ich finde die Erzählweise
eine besondere, und das, was mir besonders wichtig war, ist, dass die
Figuren genug Raum bekommen, um mit ihnen mitfiebern zu können. Wir
erzählen einen düsteren ,Tatort‘, um auch in diese Welt
einzutauchen.“
Mehr zum Inhalt
In einem verlassenen Industriegelände wird ein toter Obdachloser
gefunden. Indy (Michael Steinocher) und Tina (Maya Unger) haben die
Leiche entdeckt und die Polizei verständigt. Das junge Pärchen lebt
selbst auf der Straße und kannte den Toten sehr gut. Zunächst sieht
es für die Ermittler/innen nach einer klassischen Motiv-Tat im Milieu
aus: Ein Streit um Alkohol oder Geld eskaliert, am Schluss bleibt
einer der Kontrahenten tot am Boden liegen. Nur, dass die gezogenen
Schlüsse voreilig waren, denn am „Tatort“ finden die Ermittler/innen
jede Menge Psychopharmaka und an der Kleidung des Toten Spuren von
Crystal Meth. Hat der ermordete Gregor Aigner etwa mit Drogen
gedealt, und kam es deshalb zu einem Streit? Wissen Indy und Tina
vielleicht doch mehr, als sie zugeben? Gregor hat erst vor Kurzem
Tina als Begünstigte seiner alten Lebensversicherung eingesetzt.
Wollte sie das Geld kassieren? Hatten Tina und Gregor ein Verhältnis,
und Indy hat den Kontrahenten aus Eifersucht beseitigt? Oder wurde
dem früheren Journalisten vielleicht zum Verhängnis, dass er einer
großen Sache auf der Spur gewesen sein könnte?
Ausblick auf das „Tatort“-Jahr 2021
Die beiden bereits abgedrehten Austro-„Tatort“-Fälle „Verschwörung“
und „Die Amme“ feiern voraussichtlich 2021 ihre ORF-2-Premiere.
Gedreht werden im kommenden Jahr zwei Krimis.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF






