#HelfeDoroHelfen: Socialmedia-Spendenkampagne für Soforthilfe

Ute Bock-Preisträgerin Doro Blancke: „Wir müssen hinschauen.“

Wien (OTS) - Die unerträglichen Zustände in Lagern wie Kara Tepe haben eine Gruppe von Menschen zusammengebracht, die nicht mehr länger zuschauen wollen. Die sofortige Schließung des Lagers ist notwendig, von der Politik aber nicht gewünscht. Es ist für die Europäischen Regierungen wichtiger, den flüchtenden Menschen zu signalisieren: „Hier wollt Ihr nicht sein.“

Doro Blancke ist vor Ort und hilft gemeinsam mit engagierten MitstreiterInnen wie Fayad Mulla, Heidrun Primas und vielen anderen, um den Menschen dort notwendigste Dinge wie warmes Essen zur Verfügung zu stellen. In Kooperation mit der NGO home for all werden täglich mehr als 1.500 Essen gekocht und Pakete für Babys, Kinder und Erwachsene zusammengestellt.

Spenden sind ab sofort möglich unter paypal.me/HelfeDoroHelfen, Bankverbindung AT93 3842 0000 0002 7516, lautend auf Doro Blancke.

Jeder Cent fließt direkt in die Hilfe vor Ort, die auch ankommt. Für 20 EURO kann Doro Nahrungsmittel kaufen (Reis, Mehl, Linsen, Kichererbsen, Nudeln, Tomatenmark, Zucker, Salz , 2 Liter Öl, Kartoffel, Zwiebel, je ein Kilo) und so eine Familie für 1 Woche ernähren.

Entwickelt wurde #HelfeDoroHelfen pro bono von vielen Beteiligten, federführend von Rudi Fußi, Harry Bergmann und Stefan Sengl, die grafische Umsetzung kommt von Christian Modlik.

Inhaltlich mitgetragen und unterstützt werden Aufruf und Kampagne von großartigen Menschen wie z.B. Julya Rabinowich, Katharina Stemberger, Gerlad Knaus,Steffi Krisper, Lukas Gahleitner, Christoph Riedl, Nicola Werdenigg, Klaus Schwertner, Thomas Drozda, Ewa Ernst-Dziedzic und vielen mehr.

„Wir wollen nicht zuschauen. Bei uns ist Weihnachten, dort ist Elend. Doro ist dort und wir wollen einen Beitrag leisten, damit so vielen Menschen geholfen werden kann, bis es dieses unmenschliche Folterlager nicht mehr gibt.“, so die Initiatoren.

„Wir müssen hinschauen. Wenn man hinschaut, weiß man, was zu tun ist. Man muss die Menschen dort endlich rausholen.“, so Doro Blancke.

Die unterschiedlichsten Sujets stehen allesamt zum Abdruck in Medien zur Verfügung. Ebenso sind Interviews mit den AktivistInnen vor Ort möglich.

Über Doro Blancke
Doro Blancke wurde 1961 geboren und war bis 2015 Keramikerin in der Südsteiermark. Seit die ersten Menschen auf der Flucht in Spielberg ankamen, floss immer mehr Zeit in die Hilfe für die Menschen in Not. Seitdem arbeitet Doro für die Vertriebenen ehrenamtlich und mit so viel Energie, dass sie ihren Hauptberuf dafür aufgab. Für diese langjährige Arbeit wurde sie 2020 mit dem Ute Bock Preis ausgezeichnet.

Rückfragen & Kontakt:

#HelfeDoroHelfen
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Rudi Fußi
r.fussi@mindworker.at
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