NEOS: Start-Ups mit Neuauflage des Covid-Startup-Hilfsfonds zukunftsorientiert unterstützen

Henrike Brandstötter: „Der Startup-Hilfsfonds war mit 50 Mio. EUR an staatlichen Zuschüssen viel zu gering dotiert."

Wien (OTS) - „Der erste Hilfsfonds war wichtig. Das in Österreich geschnürte Paket ist im internationalen Vergleich aber leider eher dürftig“, sagt die NEOS-Start-up-Sprecherin Henrike Brandstötter. Sie zieht etwa den Vergleich zu Deutschland: „In Deutschland stehen allein für Start-ups und innovative mittelständische Unternehmen Unterstützungen in Höhe von 2 Milliarden Euro zur Verfügung. Der Startup-Hilfsfonds war mit 50 Mio. EUR an staatlichen Zuschüssen viel zu gering dotiert. Das zeigt sich schon daran, dass er nach ein paar Monaten komplett ausgeschöpft war. Bei einer zweiten Tranche sollte zumindest die dreifache Summe zur Verfügung stellen.“ NEOS würden zudem eine Petition von mehreren österreichischen Startups zur Neuauflage des Covid-Startup-Hilfsfonds unterstützen. Diese werde unter anderem auch vom österreichischen Business Angel of the Year, Nikolaus Futter, unterstützt.

Start-ups zukunftsorientiert unterstützen

In Österreich brauche es für Brandstötter mehr denn je eine zukunftsfähige Wirtschaftsagenda und einen klaren Plan zur Förderung von Start-ups: „Der Fokus muss gerade jetzt auf Zukunftsinvestitionen gelegt werden. Zusätzlich zur Aufstockung um 100 Millionen Euro, müssten beim Start-Up Hilfsfonds auch die Beteiligungen der Gesellschafter förderungswürdig sein und geklärt werden, ob die Hilfen breit genug wirken. Dazu bräuchte es die öffentlichen Zugang zu Daten im Zuge der Förderung, zur besseren Nachvollziehbarkeit und Evaluierung des Programms.“ In einem aktuellen parlamentarischen Antrag fordern NEOS auch, dass mehr privates Kapital für innovative und technologieorientierte Investitionen zur Verfügung gestellt werden. Ziel müsse sein,„gemeinsam mit institutionellen Investoren einen ´Wachstumsfonds Österreich´ einzurichten, einen Dachfonds nach Vorbild des dänischen Vækstfonden. Dieser Dachfonds soll staatliches und privates Kapital bündeln und in Venture Capital Funds investieren, die finanziell und strategisch relevant für das österreichische Start-Up- und Innovations-Ökosystem in Österreich sind“, so Brandstötter. So könnte entsprechendes Wissen, Kompetenzen und Kapital eingebracht werden.

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