- 11.12.2020, 12:35:49
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„Heimat Fremde Heimat“ über Journalismus und Vielfalt
Am 13. Dezember um 13.30 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 13. Dezember um 13.30 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Marin Berlakovich präsentiert das ORF-Magazin „Heimat
Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 13. Dezember 2020, um 13.30 Uhr in ORF
2 mit folgenden Beiträgen:
Flüchten-Ankommen-Bleiben
Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens hat das Integrationshaus
einen umfangreichen Monitoringbericht veröffentlicht. Unter dem Titel
„Flüchten-Ankommen-Bleiben“ werden darin Beispiele für eine
menschenwürdige Asylpolitik festgehalten. Denn seit 2015 herrscht in
der EU Uneinigkeit über eine gemeinsame Migrations- und Asylpolitik.
Im September hat die EU-Kommission einen neuen Migrationspakt
vorgeschlagen. Dieser beinhaltet unter anderem Kontrollzentren an den
EU-Außengrenzen, in denen mittels Schnellverfahren geprüft werden
soll, wer Chancen auf Asyl hat. In Österreich übernimmt ab 1. Jänner
2021 die Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen,
die direkt dem Innenministerium unterstellt ist, die Rechtsberatung
von Asylsuchenden. Nichtregierungsorganisationen wie die Diakonie
sind besorgt um die Unabhängigkeit der Asylverfahren. Ajda Sticker
berichtet.
Das Postmigrantische
Soziale und politische Veränderungen wie auch
Identitätsbildungsprozesse – dazu kommt es in weiterer Folge nach
einer erfolgten Migration. Und das verändert nicht nur jene 23
Prozent der österreichischen Bevölkerung mit Migrationsbiografie,
sondern auch die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit. Postmigrantisch
lautet der wissenschaftliche Ausdruck dazu, den die Leiterin des
Berliner Instituts für empirische Integrations- und
Migrationsforschung Naika Foroutan mitetabliert hat. Wie diese neue
postmigrantische Perspektive als Erklärungsformel für unsere
vielfältige Gesellschaft vieles klarer machen kann, berichtet Sabina
Zwitter.
Journalismus und Vielfalt
Journalistinnen und Journalisten mit schwarzer Hautfarbe, Roma, die
über Roma berichten, europäische Fernsehsender, die Sendungen
erschaffen, in denen Menschen jeder Herkunft und Religion aktuelle
interkulturelle Fragen ausdiskutieren – das alles sind Phänomene,
wenn Medienhäuser auf die zur Normalität gewordene gesellschaftliche
Diversität reagieren. Der ORF-Moderator Stefan Lenglinger berichtet,
warum auf ihm als Moderator mit schwarzer Hautfarbe eine große
Verantwortung lastet. Florian Klenk vom Stadtmagazin „Falter“
fordert, dass die Medien in ihrer Besetzung wie auch in ihrer
Berichterstattung die gesellschaftliche Diversität widerspiegeln
sollen. Medienwissenschaftler Fritz Hausjell zeigt auf, warum
Menschen aus den österreichischen Communities als Journalistinnen und
Journalisten neue Perspektiven in die Berichterstattung einbringen
können. Sabina Zwitter berichtet.
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