FPÖ – Ragger: In Corona-Zeit ist zwischenmenschlicher Zusammenhalt das Wichtigste

Wien (OTS) - „Ich habe wiederholt auf diesen untragbaren Umstand hingewiesen, dass gerade in Zeiten von Corona der zwischenmenschliche Zusammenhalt und die Solidarität der Menschen zueinander das Wichtigste sind, um die soziale Krise, welche die Bundesregierung losgetreten hat, zu überwinden. Am Tag der Menschenrechte werden Stimmen vieler Organisationen laut, die ins gleiche Horn stoßen und das Ausgrenzen von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen beendet wissen wollen! Dass nach den Weihnachtsfeiertagen der Kontakt zueinander wieder einzuschränken ist, legt offen, welchen Stellenwert Familie für die Verantwortlichen hat“, so der freiheitliche Behindertensprecher NAbg. Mag. Christian Ragger.

Schon zuvor war das drohende Verbot von Gesichtsschilden und Plastikvisieren von zahlreichen Initiativen kritisiert worden, da diese für auf Gestik und Mimik angewiesene Gehörbeeinträchtigte zur Verständigung unerlässlich sind. „Der Schutz, den uns die Bundesregierung mit Steuermillionen für Werbeeinschaltungen und Imagekampanien zu verkaufen versucht, führt geradewegs dazu, dass sich soziale Probleme immens verschärfen. Es hat sich gezeigt, dass gerade Benachteiligte, wie etwa Geringverdiener, Menschen mit Behinderung oder Pflegebedürftige in Anbetracht der stiefmütterlichen Covid-19-Maßnahmen den Kürzeren ziehen. Das muss jetzt ein Ende haben!“, betonte Ragger.

Doch nicht nur Hoffnungslosigkeit und Vereinsamung der Menschen greife um sich und führe zu erheblichen Affekten auf die Gesundheit der Menschen. Auch strukturell bedingte Diskriminierung führe zu Ausgrenzung und finanzieller Unsicherheit, die sich in der Krise verschärft: „Der Parallelbericht zum UN-Pakt über die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zeigt ein erschreckendes Bild auf. Wie auch bereits im Sozialbericht festgehalten, werden gerade Menschen mit Behinderungen nicht nur im Alltag, sondern auch bei medizinischer Versorgung und am Arbeitsmarkt Opfer von Diskriminierung. Dass jetzt auch noch zur persönlichen Abschottung aufgerufen wird, zeigt unmissverständlich, dass die schwarz-grüne Bundesregierung kein Gefühl für die Menschen aufbringt, die von den ‚gut gemeinten‘ Covid-19-Maßnahmen am härtesten getroffen werden“, erklärte der FPÖ-Behindertensprecher.

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