- 08.12.2020, 10:00:01
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Schramböck: EU-Ministererklärung zum „Digital Government“ bestätigt österreichischen Weg
Digitale Gesellschaft und wertebasiertes E-Government; Paradigmenwechsel von E-Government zu M-Government bestätigt den Auf- und Ausbau Österreichs mobiler Verwaltungsservices
Utl.: Digitale Gesellschaft und wertebasiertes E-Government;
Paradigmenwechsel von E-Government zu M-Government bestätigt
den Auf- und Ausbau Österreichs mobiler Verwaltungsservices =
Wien (OTS/BMDW) - Unter dem Vorsitz des deutschen Innenministers
Horst Seehofer findet heute eine EU-Ministerkonferenz zur
„wertebasierten digitalen Transformation“ statt, an der Österreichs
Chief Information Officer des Bundes, Prof. Dr. Reinhard Posch,
teilnehmen wird.
Anlässlich der Konferenz erfolgte die Unterzeichnung einer
Ministererklärung, der „Berlin Declaration on Digital Society and
Value-Based Digital Government“, für Österreich unterfertigte
Digitalisierungsministerin Dr. Margarete Schramböck.
Die digitale Transformation eröffnet viele Chancen, Möglichkeiten und
Formen der sozialen Teilhabe. Sie hat das Potenzial,
gesellschaftliche Herausforderungen mit zusätzlichen Mitteln zu
begegnen und Verwaltungen und öffentliche Institutionen effizienter
und effektiver zu machen. Die COVID-19-Pandemie beschleunigt diese
Entwicklungen, zeigt aber auch die hohe Bedeutung digitaler
Souveränität auf, um robuste und sichere Technologien auch in Zeiten
einer kritischen Belastung zur Verfügung zu haben. Zugleich ist es
umso bedeutsamer, beim Einsatz der digitalen Technologien die Werte
und Grundrechte der Europäischen Union zu betonen, allen Menschen
einen einfachen und breiten Zugang zu ermöglichen und ausreichende
Fähigkeiten dazu zu vermitteln, um eine „wertebasierte“ digitale
Transformation zu erreichen.
Die Berliner Ministererklärung widmet sich diesen Herausforderungen
mit Kapiteln zu den Themenfeldern „Grundrechte und demokratische
Werte“, „soziale Teilhabe und digitale Inklusion“, „Befähigung und
digitale Kompetenzen“, „Vertrauen und Sicherheit bei digitalen
Verfahren“, „digitale Souveränität und Interoperabilität“,
„menschenzentrierte Systeme und innovative Technologien im
öffentlichen Sektor“ und dem „Weg zu einer widerstandfähigen und
nachhaltigen digitalen Gesellschaft“. Zu jedem Themenfeld umreißt die
Erklärung die zentralen Herausforderungen und definiert Maßnahmen der
EU-Mitgliedstaaten und der Europäischen Institutionen bis zum Jahr
2024.
„Es ist wichtig, dass wir mit der Berliner Erklärung ganz klar die
Menschen in den Fokus unserer Digitalisierungsmaßnahmen stellen, ihre
Bedürfnisse, den Schutz ihrer Grundrechte und ihre digitalen
Kompetenzen“, betont Schramböck anlässlich der Verabschiedung der
Erklärung. Die Erklärung unterstreicht unter anderem, dass die
Mehrheit der Nutzerinnen und Nutzer für den Internetzugang und auch
den Zugang zu Verwaltungsservices mobile Endgeräte verwendet und, die
Staaten daher dazu aufgerufen sind, dem Paradigmenwechsel von
„E(lectronic)-Government“ zu „M(obile)-Government“ Rechnung zu
tragen. „Dies bestätigt, dass wir mit unserer Plattform
oesterreich.gv.at und der App ‚Digitales Amt‘ auf dem richtigen Weg
sind. Wir liegen auch mit der Weiterentwicklung der Handy-Signatur
zum mobilen umfassenden elektronischen Identitätsnachweis und den
digitalen Ausweisen, die wir nächstes Jahr aufs Handy bringen,
goldrichtig und zeigen erneut, dass wir als kleines Mitgliedsland mit
innovativen Entwicklungen Pionierleistungen erbringen können“, so
Schramböck, die die Ministererklärung via Handy-Signatur
unterzeichnete.
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