Trinkgeldersatz: Körpernahe Dienstleister für konstruktive Lösung statt haltloser Vorwürfe

Zusatz-KV: Gewerkschaft vida soll sich positiv einbringen - Friseure, Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure können nicht auf Trinkgeld-Kosten sitzen bleiben

Wien (OTS) - Die Unterstellung, man wolle den Trinkgeldersatz für FriseurInnen, FußpflegerInnen, KosmetikerInnen oder MasseurInnen „einstecken“ oder den Beschäftigten vorenthalten, weisen die Arbeitgebervertreter der körpernahen Dienstleister in der WKÖ entschieden zurück.

„Das ist eine befremdliche und völlig überflüssige Attacke der Gewerkschaft vida zu einem Zeitpunkt, wo alle anderen bemüht sind, eine konstruktive Lösung für ein reines Abwicklungsproblem zu finden“, stellen Wolfgang Eder, Bundesinnungsmeister der Friseure und Dagmar Zeibig, Bundesinnungsmeisterin der Unternehmerinnen und Unternehmer in den Bereichen Fußpflege, Kosmetik, Massage, Nagelstudio sowie Piercen und Tätowieren klar.

Niemand „steckt etwas ein“, im Gegenteil: Die Betriebe drohen, auf einem beträchtlichen Teil der Trinkgeld-Entschädigung sitzen zu bleiben. Sie sollen nämlich einen Betrag an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorstrecken, der ihnen nach aktuellem Stand vom AMS aber nur zum Teil ersetzt werden würde. Hier gilt es eine Lösung zu finden, deshalb haben die Sozialpartner gemeinsame Verhandlungen vereinbart.

„Die Bundesinnung der Friseure und die Bundesinnung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure sind bereit, für die Zeit des Lockdowns vom 17.11.2020 bis 6.12.2020, in dem die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kein Trinkgeld erhalten konnten, einen Trinkgeldersatz zu gewähren, sofern dieser – wie von der Bundesregierung zugesagt – vom AMS zur Gänze refundiert wird. Wir haben ein entsprechendes Angebot an die vida-Gewerkschaft gerichtet, das leider nicht akzeptiert wurde. Wir sind für weitere Gespräche gerne verhandlungsbereit“, erklären Bundesinnungsmeister Eder und Bundesinnungsmeisterin Mag. Zeibig unisono. (PWK609/HSP)

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