ÖAAB zum Tag des Ehrenamts: Arbeit wertschätzen, Ehrenamt fördern

Ohne die ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger wäre Österreich ein armes Land.

Wien (OTS) - „Was viele Österreicherinnen und Österreicher für selbstverständlich halten, ist jedoch nicht selbstverständlich. Jeder hört und sieht fast tagtäglich die Einsätze der Rettungs- und Hilfsorganisationen bei Verkehrsunfällen, Bränden oder Naturkatastrophen. Viele schwören auf die zahlreichen Freiwilligen in Sozialdienstgruppen, in der Nachbarschaftshilfe oder bei ‚Essen auf Rädern‘ des Roten Kreuzes. Gerade während der herausfordernden Zeit der Corona-Pandemie war diese Arbeit unersetzlich, hielt unser System am Laufen und schützte die ältere Generation. Ohne unzählige helfende Hände wären auch die Corona-Massentests nun nicht umsetzbar. Dieser Einsatz, dieses bürgergesellschaftliche Engagement, dieses Miteinander ist der unverzichtbare soziale ‚Klebstoff‘, welcher unsere Gesellschaft zusammenhält“, so ÖAAB-Bundesobmann KO Abg.z.NR August Wöginger anlässlich des morgigen Internationalen Tag des Ehrenamtes.

„Rund die Hälfte der österreichischen Bevölkerung ab 15 Jahren engagiert sich in irgendeiner Form ehrenamtlich. Im internationalen Vergleich ist das ein beachtlicher Wert. So stellen in Deutschland rund 36 Prozent, in den Niederlanden ca. 27 Prozent und in der Schweiz ein Viertel der Bevölkerung ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Diese Menschen zu unterstützen und ihre Arbeit wertzuschätzen, sowie das Ehrenamt in seiner Gesamtheit zu stärken und zu fördern, ist das Ziel unserer politischen Arbeit“, so ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits weiter.

„Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz und der Bundesregierung ist die Förderung des Ehrenamts ein wichtiges Anliegen. Deswegen sind im Regierungsprogramm die Schaffung einer Servicestelle Ehrenamt, aber auch die Prüfung versicherungs- und arbeitsrechtlicher Aspekte sowie die Schaffung eines Ehrenamtsgütesiegels verankert. Klare gesetzliche Regelungen fördern neben Rechtssicherheit auch die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren. Denn eines ist klar: Eine Bürgergesellschaft, die von der Idee und Arbeit ihrer Bürgerinnen und Bürger lebt, wird die Herausforderungen, wie zum Beispiel im Pflege- und Betreuungssystem, in Zukunft besser bewältigen können“, ist Wöginger überzeugt.

„Wir nützen aber auch den morgigen Tag des Ehrenamts, um Danke zu sagen. Danke an all die Menschen, die ihre Freizeit dafür nutzen, ihre persönliche Kraft einzusetzen, um anderen zu helfen, Gemeinschaft zu stiften und damit den Zusammenhalt fördern. Wir möchten auch ein besonderes Dankeschön allen Freiwilligen ausdrücken, die jetzt helfen, das Virus in den Griff zu bekommen, und bei den Massentests für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Ohne die ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger wäre Österreich ein armes Land“, so die ÖAAB-Spitze abschließend.

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