• 02.12.2020, 11:52:38
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Nevrivy/Däger-Gregori: Startschuss für Entlastung der Donaustadt

Ausschuss-Beschluss für Vergabeverfahren der Stadtstraße

Wien (OTS/SPW-K) - 

Mit dem heutigen Beschluss im Ausschuss für Innovation, Mobilität und Stadtplanung fällt der finale Vorbereitungsschritt für den Bau der  Stadtstraße in der Donaustadt. Alle Verfahren für den Wiener Teil sind abgeschlossen, nun geht es um die Vergabe für den Teil von der A 23 bis zur S1 Ast Heidjöchl. Es ist dies ein wichtiger Schritt zur Verkehrsentlastung der Millionenstadt.

Die Straße wird das Stadtentwicklungsgebiet Aspern mit der A 23 (Südosttangente) verbinden. Dort soll sie dann an die Spange Aspern anschließen, die die Seestadt künftig an den noch zu errichtenden S1-Abschnitt zwischen Schwechat und Süßenbrunn ("Nordostumfahrung") anbinden wird.
Für die Ortskerne in der Donaustadt bedeutet die Stadtstraße enorme Entlastung: „Wir DonaustädterInnen freuen uns über den heutigen Beschluss, die Stadtstraße bringt Lebensqualität für die Donaustädterinnen und Donaustädter und ist essentiell für den Wirtschaftsstandort im Norden Wiens“,  so Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy.

Zwt.: Wachstum neuer Stadtgebiete


Der Norden Wiens und hier besonders die Gebiete von Aspern, Hausfeld oder Breitenlee ist eine dynamische Wachstumsregion, die dementsprechend an andere Stadtgebiete und das Umland gut angebunden bleiben muss. Bis zum Jahr 2030 sollen etwa 190.000 Menschen in der Donaustadt wohnen – rund 25.000 mehr als heute. „Diese brauchen nicht nur Wohnraum, sondern auch Arbeitsplätze, was durch den Zuzug neuer Betriebe sichergestellt werden kann“, so die Donaustädter Mandatarin Luise Däger-Gregori. Die Stadt Wien sorgt mit der Stadtstraße dafür, dass dieser Teil der Großstadt als wichtiger Wirtschaftsstandort durch eine hochwertige Verkehrsanbindung erschlossen bleibt. Sie leistet damit einen großen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen vor Ort und macht die Donaustadt auch für Unternehmen attraktiv.

Zwt.:Verbesserung der Verkehrssituation


Mit der Stadtstraße wird der Verkehr in eine neue Zukunft gelenkt. Die vierspurig geplante Straße wird den Verkehrsfluss verbessern und ist ein erster Schritt für den weiteren, wichtigen Infrastrukturausbau. (Verbindungsstück S1 – Außenring). Die damit verbundene Reduktion von Staus reduziert Emissionen und verbessert die Luftqualität. VerkehrsexpertInnen erwarten eine Verringerung des Durchzugsverkehrs im 22. Bezirk, wie beispielsweise entlang der Erzherzog–Karl–Straße und der Groß-Enzersdorfer Straße.

Die Errichtung der Stadtstraße bedeutet durch die Entlastung und Steuerung des Individualverkehrs, dass mehr Platz für die Öffentlichen Verkehrsmittel entsteht, dichtere Intervalle und schnellere Öffi-Verbindungen sind in weiterer Folge möglich, wie beispielsweise ein Schnellbus von der Donaustadt nach Wien – Landstraße. Zudem sollen Fuß – und Radwege ausgebaut werden. Im Rahmen des Bauprojektes werden Wohnbereiche weitgehend untertunnelt, was mehr Frei- und Grünflächen für die BewohnerInnen an der Oberfläche schafft. Im August 2020 hat der Bundesverwaltungsgerichtshof die Umweltverträglichkeitsprüfung zur Stadtstraße bestätigt.

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