- 01.12.2020, 11:12:35
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AMS Wien: Im November um vier Prozent mehr Wienerinnen und Wiener auf Jobsuche als im Vormonat
Arbeitslos melden beim AMS Wien jetzt über die neue Check-in Hotline des AMS Wien 050 904 943
Utl.: Arbeitslos melden beim AMS Wien jetzt über die neue Check-in
Hotline des AMS Wien 050 904 943 =
Wien (OTS) - Die Zahl der beim AMS Wien als arbeitslos vorgemerkten
Personen ist im November 2020 im Vergleich zum November des Vorjahres
um 31,6 Prozent auf 142.638, die der AMS-Kundinnen und Kunden in
Schulungen um 6,2 Prozent auf 30.657 angestiegen. Die Summe beider
Gruppen ist um 26,3 Prozent größer geworden.
Gegenüber dem Vormonat Oktober ist die Zahl der Menschen auf Jobsuche
um 4 Prozent größer geworden, gegenüber dem Höchststand Ende März
2020 aber um 13,9 Prozent geringer.
Im Jahresvergleich ist die Zahl der Über-50-Jährigen, die arbeitslos
oder in Schulung sind, um 26,7 Prozent größer geworden, die der
Unter-25-Jährigen um 17,3 Prozent.
Seit Beginn der dritten Kurzarbeitsphase Anfang Oktober hat das AMS
Wien bis heute Kurzarbeitsprojekte von 5.280 Wiener Unternehmen
angelegt.
„Uns ist jetzt ein Anliegen, dass so viele Betriebe wie möglich die
Unterstützungsangebote der Bundesregierung in Anspruch nehmen und
niemanden kündigen“, sagt AMS-Wien-Chefin Petra Draxl. „Das scheinen
auch tatsächlich viele Unternehmerinnen und Unternehmer so zu
halten.“
Trotzdem haben mit dem zweiten Lockdown viele Menschen ihren Job
verloren. „Mit der neuen Check-in Hotline 050 904 943 stellt das AMS
Wien jetzt ein eigenes Team unserer Serviceline ausschließlich für
jene Menschen zur Verfügung, die sich jetzt aktuell arbeitslos melden
müssen.“
Denn nach wie vor gilt die dringende Bitte: „Kommen Sie nur in unsere
Geschäftsstellen, wenn mit Ihnen ein Termin vereinbart wurde!“, sagt
die AMS-Wien-Chefin. Die Kommunikation mit dem AMS Wien sollte
idealerweise über das eAMS-Konto erfolgen.
Nach wichtigen Branchen betrachtet, ist die Arbeitslosigkeit im
November in Hotellerie und Gastronomie um 65,9 Prozent, im Bau um 33
Prozent, im Handel um 34,1 Prozent und in der Warenproduktion um 24,8
Prozent gestiegen.
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