- 30.11.2020, 15:55:30
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Faßmann: 2,1 Mio. Euro für innovative Beteiligungen an European Universities-Allianzen
BMBWF vergibt gezielte finanzielle Unterstützung für die acht Hochschulen, die an zukunftsweisenden European Universities-Initiativen beteiligt sind
Utl.: BMBWF vergibt gezielte finanzielle Unterstützung für die acht
Hochschulen, die an zukunftsweisenden European
Universities-Initiativen beteiligt sind =
Wien (OTS) - Insgesamt 2,1 Mio. Euro stellt das Bundesministerium für
Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) – über den OeAD, der
Agentur für Bildung und Internationalisierung - als sogenannte
„Zusatzfinanzierung“ für jene acht österreichischen Hochschulen
bereit, die sich erfolgreich an einer der insgesamt 41 European
Universities-Allianzen beteiligen. „Ich freue mich über das breite
Engagement der fünf österreichischen Universitäten und drei
österreichischen Fachhochschulen an dieser europäischen Initiative.
Es geht hier um innovative Formen der langfristigen
grenzüberschreitenden, europäischen Zusammenarbeit in Studium und
Lehre, in Forschung und Innovation, wie es sie noch nie zuvor gegeben
hat“, betont Wissenschaftsminister Heinz Faßmann. Bis 2024 sollen
damit gemeinsame, exzellente Europäische Hochschulen entstehen, an
denen grenzenlos studiert, gelehrt und geforscht werden kann,
unabhängig davon, wo sich der einzelne Hochschul- und
Universitätsstandort tatsächlich befindet.
Jede beteiligte Hochschule erhält 225.000, jede projektkoordinierende
Hochschule 375.000 Euro für drei Jahre.
Konkret werden jeder Hochschule, die an einer European
Universities-Allianz beteiligt ist, 225.000 Euro für die aktuelle
Laufzeit der Pilotprojekte von drei Jahren zur Verfügung gestellt.
Jene beiden Hochschulen, die Montanuniversität Leoben und die
Fachhochschule St. Pölten, die in ihren Allianzen „EURECA-Pro“ und
„E³UDRES²“ die Koordinationsrolle innehaben, erhalten je 375.000 Euro
für die dreijährige Pilotprojektlaufzeit. Die Abwicklung erfolgt
durch den OeAD, der als nationale Agentur für die Umsetzung des
EU-Programms Erasmus+ in Österreich verantwortlich ist.
„Die European Universities-Allianzen sind ein ganz entscheidender
Schritt, um den Europäischen Hochschulraum zu stärken und
weiterzuentwickeln. Es spricht für die österreichischen Universitäten
und Hochschulen, wenn sie dabei vorne mitmischen. Der OeAD will sie
dabei selbstverständlich tatkräftig unterstützen“, sagt
OeAD-Geschäftsführer Jakob Calice.
EU-Bildungsrat: Heute wurden die nächsten Schritte in Richtung eines
umfassenden Europäischen Bildungsraums gesetzt
Schließlich verfolgt die EU-Kommission den Plan, bis 2025 einen
gemeinsamen, umfassenden „Europäischen Bildungsraum“ zu schaffen, der
der die schulische und die berufliche Bildung ebenso umfasst wie die
Hochschulbildung. Dahinter steht der Grundgedanke, dass
Schüler/innen, Studierende und Lehrkräfte ohne Hindernisse in Europa
lernen und lehren können. Neben der strategischen Ausrichtung des
Europäischen Bildungsraums werden in den nächsten Monaten neue
gemeinsame Ziele im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung
ausgearbeitet. Dabei stehen ebenso globale Herausforderungen wie die
Digitalisierung und der ökologische Wandel auf der Agenda. Heute,
Montag, trafen sich dazu die zuständigen europäischen
Bildungsministerinnen und -minister auf ihrer
Minister/innenkonferenz, die coronabedingt digital abgehalten wurde.
Österreich war dabei durch Minister Faßmann vertreten.
European Universities-Allianzen sind ein wichtiger Schritt für die
europäische Integration
Die European Universities-Allianzen sind ein wichtiger Schritt in
diese Richtung. Sie wurden in zwei Ausschreibungsrunden ausgewählt.
Die Universität Graz und die Universität für Bodenkultur (BOKU)
zählten zu den Pionierinnen der ersten Stunde, die bereits in der
ersten Ausschreibungsrunde 2019 ausgewählt wurden. In der zweiten,
die im ersten Halbjahr 2020 stattfand, kamen die Projekte bzw.
Projektbeteiligungen der Montanuniversität Leoben, der Fachhochschule
St. Pölten, des Management Centers Innsbruck, der Fachhochschule
Vorarlberg, der Universität Innsbruck und der Wirtschaftsuniversität
Wien hinzu – wobei die beiden Erstgenannten in ihren jeweiligen
Allianzen als koordinierende Hochschulen agieren.
Mit den 2,1 Mio. Euro an gezielter, nationaler Zusatzfinanzierung
kommen das BMBWF und der OeAD der Aufforderung der Europäischen
Kommission nach, „European Universities-Initiativen“ nachhaltig und
angemessen sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene zu
finanzieren. Sie selbst fördert sie ihrerseits für eine Laufzeit von
drei Jahren mit jeweils bis zu fünf Mio. Euro. Zusätzlich können bis
zu zwei Mio. Euro aus dem Forschungsrahmenprogramm „Horizon Europe“
kommen, für die sich die Allianzen für die forschungsbezogenen Teile
ihrer Projekte bewerben konnten.
Übersicht über die acht Projekte, an denen österreichische
Hochschulen beteiligt sind:
1. ARQUS – Universität Graz
Projektwebseite https://www.arqus-alliance.eu/
2. EPICUR – Universität für Bodenkultur
Projektwebseite https://epicur.education/
3. Montanuniversität Leoben – EURECA-PRO
Projektwebseite https://www.eurecapro.eu/
4. Fachhochschule St. Pölten – E³UDRES²
Projektwebseite: http://eudres.eu/ bzw. mehr Informationen siehe
https://www.fhstp.ac.at/de
5. Fachhochschule Management Center Innsbruck – UlyssEUS
Mehr Informationen siehe https://www.mci.edu/de/
6. RUN-EU – Fachhochschule Vorarlberg
Projektwebseite https://run-eu.eu/
7. Aurora European University Alliance – Universität Innsbruck
Projektwebseite https://alliance.aurora-network.global/
8. ENGAGE.EU – Wirtschaftsuniversität Wien
https://engageuniversity.eu/
Weitere Informationen finden Sie auf der BMBWF-Webseite unter
https://www.bmbwf.gv.at/eui und auf der Webseite des OeAD
(www.oead.at)
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