ASFINAG - Brand im Tauerntunnel (3): Erste Schäden repariert, eine Fahrspur ab 16 Uhr frei

Lkw-Anhänger und Ladung entfernt; keine großen Schäden am Tunnel entstanden

Salzburg (OTS) - Der bei dem Brand im Tauerntunnel auf der A 10 ausgebrannte Lkw-Anhänger konnte ebenso wie die aus Desinfektionsmitteln bestehende Ladung kurz vor Mittag aus dem Tunnel gebracht werden. Seit 11.30 Uhr sind Experten der ASFINAG sowie ein externer Gutachter dabei, die Schäden an den Einrichtungen sowie am Bauwerk zu begutachten. Die ersten Schäden konnten von der ASFINAG-Betriebstechnik bereits behoben werden, Kabel und Beleuchtung müssen noch getauscht werden. Die Überprüfung des Bauwerks selbst ergab keine gravierenden Schäden an Tunnelwand und Zwischendecke, sondern lediglich teilweise Abplatzungen beim Beton.

Der Tunnel kann daher voraussichtlich nach Abschluss der ersten Reparaturen um etwa 16 Uhr auch in Fahrtrichtung Salzburg wieder freigegeben werden. Vorerst wird eine Fahrspur zur Verfügung stehen, das Tempo wird angesichts der im Tunnel weiter stattfindenden Arbeiten auf 60 km/h beschränkt. In Fahrtrichtung Villach konnte die ASFINAG den Tunnel ja bereits wieder um 8 Uhr für den Verkehr freigeben.

Für den Lkw-Verkehr in Richtung Salzburg hat die ASFINAG bis zur Freigabe ab dem Knoten Villach eine großräumige Umleitung über die A 2 Südautobahn und die A 9 Pyhrnautobahn eingerichtet. Pkw müssen bei St. Michael im Lungau von der A 10 ab- und bei Flachauwinkel wieder auffahren.

Perfekte Alarmierung, perfekter Einsatz

Der Lkw war kurz vor 6 Uhr früh in Brand geraten, der Lenker hat sein Fahrzeug in eine Pannenbucht gebracht und die Zugmaschine abgekoppelt und war nach vergeblichem Löschversuch rechtzeitig aus dem Tunnel geflüchtet. Dieses richtige Verhalten und der schnelle Einsatz – die Einsatzkräfte waren wie auch die ASFINAG-Mitarbeiter innerhalb von wenigen Minuten am Brandort – hat im Zusammenspiel mit den modernen Sicherheitseinrichtungen im Tunnel wesentlich dazu beigetragen, dass die Schäden am Tunnel gering geblieben sind.

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