DramatikerInnen erheben ihre Stimmen für Bühnenverlage

Die österreichischen Bühnenverlage sind durch die Einstellung des Spielbetriebes in ihrer Existenziellen Bedroht. DramatikerInnen machen auf die prekäre Situation aufmerksam.

Wien (OTS) - Wir Bühnenverlage sind das unsichtbare Rad im Theaterbetrieb. Wir agieren als wesentliches Bindeglied zwischen AutorInnen, KomponistInnen und BühnenunternehmerInnen. Wir entdecken, fördern und vermarkten österreichische Dramatik und Musik national und international. Durch Schließung der Bühnen und dem eingeschränkten Spielbetrieb zwischen den Lockdowns, sind wir in eine Notlage geraten. Die prognostizierten Umsatzverluste von 70 – 80% treffen uns und unsere UrheberInnen hart. Bislang sind die einzigen Hilfen, auf die wir bauen können, die Kurzarbeit und der Fixkostenzuschuss. Dies wird nicht genügen, um die vielfältige Verlagslandschaft Österreichs durch die Krise zu bringen. Unsere Appelle nach Hilfe und Unterstützung blieben von der Politik bislang ungehört. Nun haben Dramatikerinnen und Dramatiker, wie Peter Turrini, Daniel Kehlmann, Theodora Bauer, Daniel Glattauer, Michael Niavarani, Franzobel, René Freund u.a. ihre Stimmen für uns erhoben. Das gesamte Textkonvolut finden Sie im beiliegenden PDF.

Dr. Maria Teuchmann, Mag. Astrid Koblanck

Verband der Bühnenverleger Österreichs

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