Nachhaltigkeit: ASFINAG als Autobahnbetreiber erneut mit „Prime“ ausgezeichnet

Weitere Verbesserung innerhalb der Sparte „Infrastruktur und Transportwesen“

Wien (OTS) - Die ASFINAG wurde für ihre Initiativen im Bereich Nachhaltigkeit jetzt bereits zum vierten Mal in Folge mit “Prime“ bewertet – und das als einziger Autobahnbetreiber weltweit. Vergeben wurde die erfreuliche Auszeichnung von der renommierten Rating-Agentur ISS ESG, die jedes Jahr führende Unternehmen im Hinblick auf deren Nachhaltigkeits-Performance unter die Lupe nimmt. Im Rahmen des Corporate Ratings erfolgt zudem eine branchenspezifische Auswertung. In der Sparte „Infrastruktur und Transportwesen“ konnte sich die ASFINAG auf einer zehnteiligen Skala von der Stufe zwei auf die erste bzw. beste Stufe verbessern.

„Als Autobahnbetreiber erfüllen wir nicht nur unsere Kernaufgaben. Wir verstehen uns als nachhaltig handelnden und verlässlichen Mobilitätspartner für die Menschen und die Wirtschaft. Daher nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft wahr und stellen uns den drängenden aktuellen Herausforderungen, etwa bei den Themen Klima und Energie. Das jüngste erfreuliche Rating-Ergebnis zeigt, dass wir in puncto Nachhaltigkeit auf dem richtigen Weg sind“, sagen die ASFINAG-Vorstände Hartwig Hufnagl und Josef Fiala.

Breites Spektrum an Nachhaltigkeits-Initiativen

Was Verkehrssicherheit, ökologisches Bauen, Anrainerschutz, umweltschonenden Ressourceneinsatz oder Recycling betrifft, ist die ASFINAG bereits seit vielen Jahren ein best-practice Straßenbetreiber. Zuletzt immer ausschlaggebender für die positive Auszeichnung sind zahlreiche Projekte zur Erzeugung erneuerbarer Energie. 16 solcher Maßnahmen sind umgesetzt oder in Bau und zwölf weitere in konkreter Planung.

Auf dem Weg zur CO2-Neutralität errichtet die ASFINAG immer mehr Photovoltaik-Anlagen, die Tunnel als größte Energieverbraucher im Netz sowie Autobahnmeistereien vor Ort mit „grünem“ Strom versorgen. In naher Zukunft werden weitere große Standorte, darunter Villach, Ansfelden oder Bruck a. d. Leitha, auf diese Weise energieautark sein. Im Rahmen von Pilotprojekten sollen künftig auch Lärmschutzwände mit PV-Anlagen versehen werden. Ebenso wird sich die ASFINAG Wasserkraft – in Kürze etwa für den Tunnel Flirsch an der S 16 Arlberg Schnellstraße – mittels Kleinkraftwerken als Energiebringer am Autobahnnetz zunutze machen.

Weiters sehr positiv bewertet: Die erreichte Netzabdeckung sowie das steigende Angebot an E-Ladestationen an Autobahnen und Schnellstraßen, das den Lenkerinnen und Lenkern den Umstieg auf alternative Antriebe erleichtert. Gewürdigt wurden zudem die vielen Maßnahmen im Bereich Biodiversität. Beispielweise sollen zu den bestehenden rund 50 Grünbrücken, die Lebensräume von Wildtieren vernetzen, weitere 14 solcher Möglichkeiten zur Querung der Strecken dazu kommen.

Als nachhaltig gelten aber auch die Zulieferung und Beschaffung aus „fairer Produktion“ mit Menschenrechtsklauseln in sämtlichen Lieferanten-Verträgen oder ein verantwortungsvolles Personalwesen. Gelebte „Diversity“ und Chancengleichheit im Unternehmen, gute Weiterbildungsmöglichkeiten und Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben wurden im Rating berücksichtigt.

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