• 18.11.2020, 08:43:05
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  • OTS0021

Faßmann tief betroffen vom Tod des Zeitzeugen Aba Lewit

Einer der letzten Überlebenden des KZ Mauthausen ist verstorben – Bildungsarbeit über Holocaust und Antisemitismus wichtiger denn je

Utl.: Einer der letzten Überlebenden des KZ Mauthausen ist
verstorben – Bildungsarbeit über Holocaust und Antisemitismus
wichtiger denn je =

Wien (OTS) - Bildungsminister Heinz Faßmann zeigt sich tief betroffen
vom Ableben des Zeitzeugen Aba Lewit: „Aba Lewit war einer der
letzten Überlebenden des KZ Mauthausen. Als Zeitzeuge betonte er oft
die Bedeutung der Bildungsarbeit über die Verbrechen der
Nationalsozialisten. Sein Engagement gegen Holocaustleugnung, für
Menschlichkeit und Menschenrechte wird vielen in Erinnerung bleiben.“

Aba Lewit warnte in Gedenkreden und Interviews vor Antisemitismus.
Faßmann sagt: „Ich verbeuge mich in tiefem Respekt vor den Opfern des
Holocaust. Als Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung
sage ich mit aller Klarheit, dass ich eine Politik der Null-Toleranz
gegenüber allen Formen des Antisemitismus und von Rassismus verfolge.
Mein Ressort stellt sich dieser historischen Verantwortung und
engagiert sich stark in der Prävention von Antisemitismus durch
Bildung“

Lewits Ruf nach Bildungsarbeit nimmt das Bildungsministerium
verantwortungsvoll wahr. _erinnern.at_, das Holocaust Education
Institut des Ministeriums, unterstützt beim Unterricht zu den
Verbrechen der Nationalsozialisten sowie in der
Gedenkstättenpädagogik.

„Meine Anteilnahme gilt Aba Lewits Familie. Wir werden sein Andenken
bewahren und auch weiterhin neuen Generationen von Schülerinnen und
Schülern die Geschichte des Holocaust vermitteln und eine aktive
Erinnersungskultur in den Schulen leben“, so Faßmann abschließend.

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