- 16.11.2020, 13:58:09
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VP-Malle: „Der Lockdown ist kein Wunschkonzert“
ÖVP-Clubobmann Markus Malle zeigt vollkommenes Unverständnis für Kaisers Kritik an gebotenen Maßnahmen: „Die Bevölkerung zu verunsichern zeugt von eigentlicher Verantwortungslosigkeit.“
Utl.: ÖVP-Clubobmann Markus Malle zeigt vollkommenes Unverständnis
für Kaisers Kritik an gebotenen Maßnahmen: „Die Bevölkerung zu
verunsichern zeugt von eigentlicher Verantwortungslosigkeit.“ =
Klagenfurt (OTS) - Keinesfalls unkommentiert stehen lassen will der
Kärntner ÖVP-Clubobmann Markus Malle die heute von der Kärntner SPÖ
geäußerte Kritik an der Bundesregierung und den derzeit strikten
Maßnahmen zu seiner Eindämmung. „Der zweite Lockdown ist ebenso hart,
wie unbedingt notwendig“, betont Malle. „Corona-Maßnahmen sind kein
Wunschkonzert, in dem man sich einzelne Regeln nach persönlichem
Geschmack aussuchen kann.“ Vielmehr zeige die dramatische Entwicklung
vor allem in Kärnten, dass wir in allen Lebensbereichen vorübergehend
restriktive Einschnitte hinnehmen müssen.
Besonders entsetzt ist Malle, dass der SPÖ-Chef Peter Kaiser als
Landeshauptmann bereit ist, oppositionspolitische Spielchen zu
treiben – und das in der schwierigsten Zeit, die Österreich und
Kärnten seit Jahrzehnten erlebt hat. „Gerade ein Landeshauptmann
sollte wissen, was Verantwortungsbewusstsein und Vorbildfunktion
bedeuten, und auch danach handeln“, sagt Malle. Anstatt
Verantwortung und Schuld ja auf jemanden anderen – in diesem Fall die
Bundesregierung - zu schieben, sollte der Landeshauptmann besser
dringende Maßnahmen – etwas beim Contact Tracing – vorantreiben.
Malle: „Klar ist nämlich: Schuld ist das Virus!“ Ohne den Beitrag
jedes und jeder Einzelnen in unserer Gesellschaft bleibe das Virus
weiterhin unkontrollierbar. Malle kritisiert: „Anstatt zum
Zusammenhalt aufzurufen, schürt der Landeshauptmann den Widerstand
gegen notwendigen Maßnahmen – das ist eines Landeschefs unwürdig.“
Malle selbst appelliert an die Kärntnerinnen und Kärntner, die ab
morgen geltenden Regeln uneingeschränkt einzuhalten. „Auch, wenn es
einigen mittlerweile schwerfällt: Kärnten und Österreich braucht die
Bereitschaft von uns allen“, sagt Malle. „Jeder von uns muss
Verantwortung tragen.“
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