ANSCHOBER: Bereits 599 schwer Erkrankte Covid-PatientInnen auf Intensivstationen

Wien (OTS) - Für einen Sonntag vergleichsweise auf sehr hohem Niveau liegen auch heute die 5.665 eingemeldeten Positivergebnisse von insgesamt etwas geringeren 25.327 eingemeldeten Tests. Die höchsten Zahlen werden mit jeweils über 1.000 aus Wien, Niederösterreich und Oberösterreich gemeldet.

Entscheidend sind jedoch derzeit die Hospitalisierungszahlen - sie steigen weiter stark an: Bereits 4.178 stark erkrankte Covid-PatientInnen (plus 152 seit gestern) befinden sich in Österreichs Spitälern in Behandlung, davon bereits 599 (plus 15) mit sehr schweren Erkrankungen in Intensivbetreuung. 72.215 bestätigte Fälle befinden sich in häuslicher Pflege.

„Damit hat die Zahl der IntensivpatientInnen mit schweren Covid-Erkrankungen im Vergleich zum Stichtag vor einer Woche um 30% zugenommen. Und das zeigt die Dramatik der Lage sehr deutlich: Setzt sich dieser Zuwachs auf diesem Niveau fort, dann würden wir noch im November die Grenzen unserer Kapazitäten in den Intensivabteilungen erreichen, in etlichen Spitälern und ersten Bundesländern sogar deutlich früher. Es gibt nur eine Lösung: Die Zahl der Neuinfektionen deutlich verringern! Daher ist der mit Dienstag beginnende harte Lockdown die einzige Chance, eine schwere Überlastung der Intensivstationen zu verringern, die letzte Chance für ein Verhindern von Triagen in österreichischen Spitälern“, appelliert Gesundheitsminister Rudi Anschober an die Bevölkerung, die Maßnahmen konsequent umzusetzen: „20 Tage drastische Verringerung der Kontakte durch Telefon und Skype statt Besuch, 20 Tage wo immer möglich Homeoffice, 20 Tage Verzicht auf Familientreffen und Feiern - und wir können damit das Leben vieler Menschen schützen!“

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