Ernst-Dziedzic gratuliert Joe Biden zum Wahlsieg

Grüne: Gratulation auch an Kamela Harris, der ersten Vizepräsidentin der USA

Wien (OTS) - „Ich freue mich, dass sich die Bürger*innen der USA für einen Präsidenten entschieden haben, der sein Amt mit dem Vorsatz antritt, Gräben zuzuschütten und nicht aufzureißen, der die Hand ausstreckt, anstatt die Bevölkerung absichtlich zu spalten. Joe Biden gilt als besonnener Politiker, der sein Wirkungsvermögen nicht aus populistischen Parolen bezieht“, sagt die außenpolitische Sprecherin der Grünen, Ewa Ernst-Dziedzic, nachdem die Fernsehsender CNN und Fox News Samstagabend, Biden zum Wahlsieger erklärt haben.

Mit Joe Biden zieht auch seine Vizepräsidentin Kamela Harris ins Weiße Haus ein. Sie ist die erste schwarze Frau die dieses Amt bekleidet. „Ich freue mich sehr, dass mit Harris die Männerdominanz im Weißen Haus aufgebrochen wurde. Es ist höchste Zeit, dass auch Frauen in alle Sphären vordringen und die gläserne Decke durchbrechen. Ich gratuliere Kamela Harris sehr herzlich zu diesem Erfolg!“, sagt Ernst-Dziedzic.

Bis zuletzt habe der amtierende Präsident Trump in einem beispiellosen Tabubruch mit geltenden demokratischen Normen gebrochen und von Wahlbetrug gesprochen sowie davon, die Auszählung der Stimmen gerichtlich stoppen zu lassen. „Auch, wenn Biden nun gewonnen hat, ist genug Schaden angerichtet“, fürchtet die Vizeklubchefin. Eine der vordringlichsten Aufgaben des neuen Präsidenten wird sein, den Bruch in der amerikanischen Gesellschaft wieder zu kitten und das Land zu einen und internationale Beziehungen zu stabilisieren.

Mit dem Team Biden-Harris lebe nämlich die Hoffnung auf, dass die USA auf der Weltbühne wieder versöhnlichere, verbindlichere, und weniger polarisierende Politik macht, meint die außenpolitische Sprecherin. Dass betreffe die von Biden in Aussicht gestellte Rückkehr ins Pariser Klimaabkommen ebenso wie die signalisierte Bereitschaft, wieder mehr weltpolitische Verantwortung im Rahmen internationaler Zusammenarbeit wahrnehmen zu wollen sowie auf gemeinschaftliche Lösungen zu setzen, die im Rahmen internationaler Gremien und Verträge ausverhandelt werden. „Gerade in Krisenzeiten braucht es Zusammenarbeit, nur so können wir die aktuellen globalen Herausforderungen lösen. Das gilt für die COVID19-Pandemie und für den autoritären backlash der sich weltweit beobachten lässt.“, sagt Ernst-Dziedzic.

Nun bleibt zu hoffen, dass der Übergang bis zur Angelobung Bidens friedlich und ohne weitere Zwischenfälle verläuft. Ein paar Hürden stehen weiterhin im Weg. Der amtierende Präsident Trump erkennt den Wahlsieg jedenfalls nicht an.

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