SPÖ-Kucher: Gut, dass Teile der Bundesregierung Vorschlag der SPÖ-Chefin aufgreifen und kürzere Quarantäne ermöglichen wollen

Verkürzung aber auf sieben, nicht auf fünf Tage – Unverständnis, warum sich Köstinger in Angelegenheiten des Gesundheitsministeriums einmischt

Wien (OTS/SK) - „Es ist grundsätzlich erfreulich, dass Teile der Bundesregierung den Vorschlag von SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner aufgreifen und die Verkürzung der Quarantäne für enge Kontaktpersonen (K1) mit negativem Corona-Test ermöglichen wollen. Das wäre ein großer Vorteil für Schlüsselberufe wie Gesundheitspersonal und PädagogInnen und würde helfen, Personalengpässen gegenzusteuern“, so SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher auf die jüngsten Aussagen von Bildungsminister Faßmann und Tourismusministerin Köstinger. ****

Allerdings sollte ein Ende der Quarantäne frühestens ab dem siebenten Tag, nicht ab dem fünften, möglich sein. „Aus Studien wissen wir, dass am sechsten und siebenten Tag noch Ausbrüche stattfinden. Wenn ein Test nach sieben Tagen noch immer negativ ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man positiv ist, sehr gering“, so Kucher, der damit auf Aussagen von Rendi-Wagner vor wenigen Tagen verweist.

Kein Verständnis hat der SPÖ-Gesundheitssprecher dafür, warum sich ausgerechnet die Tourismusministerin in diese Materie einmischt: „Nachdem Köstinger bereits im Tourismus für völliges Chaos gesorgt und damit mehr Schaden als Nutzen gebracht hat, will sie hier auch noch mitmischen und greift dem Gesundheitsministerin vor“, so Kucher, der erneut fordert, dass es eine zentrale Koordination im Gesundheitsministerium für solche Angelegenheiten geben muss. (Schluss) lp

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