Alles neu: Modernisierter Mistplatz Inzersdorf ab 2. November wieder geöffnet

Bequeme Entsorgung und aktiver Beitrag für die Klimamusterstadt Wien

Wien (OTS) - Die Modernisierung der Wiener Mistplätze schreitet weiter zügig voran. Seit letztem Jahr wurde der Mistplatz Inzersdorf zu einem Top-Mistplatz umgebaut. Am 2. November öffnet der neue Mistplatz in der Südrandstraße 2 wieder seine Pforten, die Abgabe der Altstoffe ist nun wesentlich einfacher.

Der Süden Wiens verfügt nun mit dem Anfang Oktober neu eröffneten Mistplatz Favoriten, dem Mistplatz Simmering, dem Mistplatz Seybelgasse und dem runderneuerten Mistplatz Inzersdorf über vier top-moderne Entsorgungsmöglichkeiten für die Wienerinnen und Wiener. „Ich freue mich über die Attraktivierung des neuen Mistplatzes, denn er spielt nun alle Stückerln. Neben der bequemen und umweltfreundlichen Entsorgung der Altstoffe spielt auch der Klimaschutz eine zentrale Rolle. So wurden zwei Flugdächer begrünt und mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, ein wichtiger Beitrag für die Klimamusterstadt Wien“, so Umweltstadträtin Ulli Sima, die den neuen Mistplatz heute besucht hat. Die letzten Vorbereitungsarbeiten für die Eröffnung am 2. November laufen auf Hochtouren. Auch Bezirksvorsteher Gerald Bischof zeigt sich begeistert: „Besonders schätze ich am neuen, topmodernen Mistplatz die bequemere Entsorgung. Wir haben damit in Liesing mit dem bereits erneuerten Mistplatz Seybelgasse flächendeckend moderne Entsorgungsmöglichkeiten.“

KundInnenfreundliche Entsorgungsmöglichkeiten

Durch tiefer gelegene Mulden müssen die Abfälle auf dem neu gestalteten Mistplatz bei der Entsorgung nicht mehr über eine Aufstiegshilfe (Treppe) zum Container gebracht werden. Das Einwerfen von Altstoffen, Sperrmüll, Grünschnitt und Hartkunststoffen ist auf dem neuen Platz daher deutlich angenehmer. Der innerbetriebliche Verkehr – d.h. der Abtransport der mit Abfällen gefüllten Container – erfolgt getrennt vom KundInnenbereich auf einer tieferliegenden Ebene. Durch diese bauliche Trennung wird einerseits die Sicherheit am Platz erhöht, andererseits eine gegenseitige Störung vermieden.

Nicht zu übersehen ist der Mistplatz dank des Müllgreifers in der Einfahrt. Derartige Greifer werden normalerweise in Abfallbehandlungsanlagen verwendet, um Abfälle zu vermischen und vom Bunker auf Förderbänder zu verlagern, wie zum Beispiel in Müllverbrennungsanlagen. Der Greifer dient hier jedoch als auffällige Landmark. Der umgebaute Mistplatz verfügt zusätzlich über eine barrierefreie WC-Anlage und selbstverständlich auch über eine Fundbox sowie eine 48er-Tandler-Box zur Abgabe von schönen, gebrauchsfähigen Altwaren.

Mistplatz mit Zusatzfunktionen und Photovoltaikanlage

Im Zuge des Umbaus entstand nicht nur ein moderner Mistplatz mit Rampenanlage zur Abgabe von Abfällen und Altwaren, sondern auch ein Betriebsstandort mit weiteren Funktionen. So können wichtige Dienstleistungen der 48er im Süden Wiens auf kurzen Wegen erbracht werden: Stützpunkt für MitarbeiterInnen der Straßenreinigung, der Müllabfuhr und des Fuhrparks, Abstellfläche für Nutzfahrzeuge, Winterdienstplatz sowie eine Lagerfläche samt Waschanlage für Müllbehälter.

Die Ein- und Ausfahrt für KundInnen des Mistplatzes erfolgt über die Südrandstraße. Davon getrennt gibt es zwei weitere Einfahrten für den Betrieb. Auf der Fahrzeugabstellfläche wurden zwei Salzsilos und eine Soleanlage für den Winterdienst errichtet.

Mit der Photovoltaikanlage wird alternative Energie für den Eigenbedarf erzeugt. Damit können beispielsweise der Standort versorgt und E-Fahrzeuge der Stadt Wien aufgeladen werden. Die 64 Kollektoren können pro Jahr bis zu 49.600 kWh Strom produzieren. Dies entspricht dem jährlichen Strombedarf von ca. 20 Haushalten bzw. einer Einsparung von rund 20 Tonnen CO2.

Praktische 48er-Tasche gratis für die ersten 1.000 BesucherInnen

Mit einem Gutschein, der an alle Haushalte im 23. Bezirk verteilt wurde, erhalten die ersten 1.000 Besucherinnen und Besucher des Mistplatzes eine original 48er-Tasche. Diese robuste, jahrelang wiederverwendbare Tasche ermöglicht die einfache Sammlung von Altstoffen auch bei beengten Platzverhältnissen in der Wohnung. Sie kann natürlich auch zum Einkaufen verwendet werden und ersetzt damit Einwegtaschen – ein nützlicher Beitrag zur Abfallvermeidung, die wiederum wesentlich für den Klimaschutz ist.

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Nicole Puzsar, MA
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