Novartis wird Standort Unterach an Fareva übergeben

Wien (OTS) -

  • EBEWE Pharma Ges.m.b.H. Nfg.KG, ein Unternehmen der Novartis Gruppe, hat heute bekanntgegeben, dass sie eine Übereinkunft zur Veräußerung ihres Produktionsstandorts in Unterach an die Firma Fareva SA unterzeichnet hat.
  • Fareva ist ein führender Auftragsdienstleister im industriellen Bereich und bietet unter anderem Forschungs-, Herstellungs- und Verpackungslösungen für die Pharmaindustrie an.
  • Bestandteil der Vereinbarung ist ein Liefervertrag zwischen beiden Parteien, um die Versorgung der Patienten mit den im Werk produzierten fertig injizierbaren Arzneispezialitäten weiterhin sicherzustellen.

EBEWE Pharma Ges.m.b.H. Nfg.KG, ein Unternehmen der Novartis Gruppe hat mit Fareva SA die Übernahme des Produktionsstandorts in Unterach (Oberösterreich) vereinbart. Fareva, ein führender Auftragsdienstleister im Pharmabereich, wird den als Kompetenzzentrum für die Herstellung injizierbarer Krebsmedikamente geltenden Standort übernehmen. Ein entsprechender Vertrag wurde heute von beiden Parteien unterzeichnet.

Mit der Akquisition des Standorts in Unterach wird Fareva, ein weltweit tätiger pharmazeutischer Vertragsentwickler und -hersteller (CDMO), seine Präsenz auf dem europäischen Markt weiter stärken, insbesondere im Bereich der Herstellung von fertig injizierbaren Arzneimitteln. Der Standort wird auch weiterhin für die Novartis Gruppe produzieren, eine entsprechende Liefervereinbarung ist Teil der vertraglichen Übereinkunft.

In enger Zusammenarbeit mit dem neuen Betreiber wird sich Novartis weiterhin darauf konzentrieren, den Zugang der Patienten zu hochwertigen, erschwinglichen Medikamenten zu verbessern, wie sie derzeit am Standort in Unterach hergestellt werden.

“Mit Fareva haben wir einen Partner gefunden, mit dem wir seit vielen Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten. Fareva kann den Generalplan für den Produktionsstandort auf die nächste Stufe heben und die Nachhaltigkeit der lokalen Arbeitsplätze und der Kompetenz am Standort am besten erhalten. Damit ist die Versorgung von unseren Patienten und Kunden mit lebensrettenden injizierbaren Medikamenten auch in Zukunft sichergestellt“, sagt Michael Kocher, Country President Novartis Austria.

„Wir freuen uns auf einen nahtlosen Übergang für Mitarbeiter, Patienten, Kunden, Partner und andere Stakeholder“, fügt Bernard Fraisse, Gründer und Eigentümer von Fareva hinzu. „Wir sind beeindruckt vom Know-how des Produktionsstandorts in Unterach und freuen uns darauf aufzubauen und die Chance zu nützen, Fuß zu fassen insbesondere am Pharmamarkt in Österreich und weltweit.“

Die Übereinkunft steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der Aufsichtsbehörden. Novartis und Fareva rechnen mit einem formellen Abschluss der Transaktion im ersten Quartal 2021.

Novartis bekennt sich zu seinen Standorten Kundl/Schaftenau und wird dort weiterhin investieren. Erst kürzlich wurde ein Investment von mehr als EUR 150 Millionen für wesentliche Prozessverbesserungen bei der Wirkstoffproduktion der weltweit wichtigsten Penicilline bekanntgegeben, durch welche die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Produktion von Schlüssel-Antibiotika in Europa abgesichert wird. In diesem Zusammenhang wird die österreichische Bundesregierung und die EU-Fördermittel in der Höhe von rund EUR 50 Millionen zur Verfügung stellen. Darüber hinaus investiert Novartis zunehmend in neue Therapieplattformen «Made in Austria».

Über Novartis

Novartis denkt Medizin neu, um Menschen zu einem besseren und längeren Leben zu verhelfen. Als führendes globales Pharmaunternehmen nutzen wir wissenschaftliche Innovationen und digitale Technologien, um bahnbrechende Therapien in Bereichen mit großem medizinischem Bedarf zu entwickeln. Dabei gehören wir regelmäßig zu jenen Unternehmen, die weltweit am meisten in Forschung und Entwicklung investieren. Die Produkte von Novartis erreichen global nahezu 750 Millionen Menschen, und wir suchen nach neuen Möglichkeiten, den Zugang zu unseren neuesten Therapien zu erweitern. Weltweit sind bei Novartis rund 109 000 Menschen aus über 145 Nationen beschäftigt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.novartis.com.

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Wir denken Medizin neu – am Puls der Gesellschaft, im Herzen Österreichs. Die österreichische Novartis Gruppe ist eines der führenden Pharmaunternehmen des Landes und gliedert sich in die Geschäftsbereiche innovative Medikamente (Pharmaceuticals, Oncology) und Generika (Sandoz). Mehr als 4.500 Mitarbeitende leben täglich unsere Mission: Das Leben von Menschen zu verbessern und zu verlängern. Mit unseren Arzneimitteln erreichen wir 5 Millionen heimische Patientinnen und Patienten. Die Tiroler Novartis-Standorte Kundl/Schaftenau gehören außerdem zum globalen Netzwerk der Forschungs- und Entwicklungszentren des Unternehmens. Weitere Informationen finden Sie unter www.novartis.at

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