- 22.10.2020, 12:38:05
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Jubiläum: Kirchenzeitungen bieten seit 75 Jahren Orientierung
Magazin "inpuncto meine kirchenzeitung" beleuchtet Geschichte der Kirchenzeitungen in Österreich und schwierigen Start in der Nachkriegszeit - Zukunft liegt in digitalen Zusatzangeboten
Utl.: Magazin "inpuncto meine kirchenzeitung" beleuchtet Geschichte
der Kirchenzeitungen in Österreich und schwierigen Start in
der Nachkriegszeit - Zukunft liegt in digitalen
Zusatzangeboten =
Wien (KAP) - Die österreichischen Kirchenzeitungen feiern in diesem
Jahr ein denkwürdiges Jubiläum: sie erschienen vor 75 Jahren zum
ersten Mal bzw. zum ersten Mal wieder nach dem Kriegsende 1945.
Seither boten und bieten sie gleichermaßen Information und
Orientierung und stellen heute mit rund 500.000 Leserinnen und Lesern
Woche für Woche eine wichtige publizistische Größe in Österreich dar.
Einblicke in die wechselhafte (Erfolgs)Geschichte der
Kirchenzeitungen sowie in ihre aktuellen digitalen
Weiterentwicklungen bietet das Magazin "inpuncto meine
kirchenzeitung" in seiner aktuellen Ausgabe, die ganz diesem
75-Jahr-Jubiläum gewidmet ist.
Unter den Gratulanten, die dabei zu Wort kommen, sind u.a. der
Geschäftsführer des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ),
Gerald Grünberger, sowie die Vorsitzende des Verbandes Katholischer
Publizistinnen und Publizisten Österreichs, Gabriele Neuwirth.
Grünberger würdigt die Kirchenzeitungen als wichtige publizistische
Größe im Land, "die seit vielen Jahren im Verband Österreichischer
Zeitungen Wertschätzung finden", nicht zuletzt, da sie ein
"Gegenmodell" zu vielen anderen Medien darstellten, die rein auf
Infotainment und "marktschreierische Skandalisierung" setzen.
Neuwirth betont ihrerseits die Funktion der Kirchenzeitungen als
"Runde Tische der Diözesen", die ihren Lesern jene "Ausrüstung"
böten, die es brauche, um "mit ihrer christlichen Haltung am
Stammtisch nicht unterzugehen".
Gemeinsam in die digitale Zukunft
Die neun diözesanen österreichischen Kirchenzeitungen erreichen -
zusammen mit dem kroatischsprachigen "Glasnik" im Burgenland sowie
der slowenischsprachigen "Nedelja" in Kärnten - bei einer Auflage von
rund 200.000 Exemplaren österreichweit Woche für Woche rund 500.000
Leserinnen und Leser. Damit zählen sie zu den wichtigsten und am
weitesten verbreiteten Printmedien des Landes. Seit 45 Jahren
arbeiten außerdem die Kirchenzeitungen in Feldkirch, Innsbruck, Linz
und Eisenstadt in einer Kooperationsredaktion zusammen.
Heute stehen die Kirchenzeitungen - wie andere Zeitungen auch - vor
der Herausforderung, die Digitalisierung als Chance zu nutzen, um
neue Leserinnen und Leser zu gewinnen bzw. neue Zielgruppen zu
erschließen. Auch diesem Thema widmet sich das aktuelle "inpuncto
meine kirchenzeitung" - etwa durch Hinweise auf zwei Innovationen,
die zuletzt online gegangen sind: So wurde im vergangenen Jahr
erfolgreich das neue gemeinsame Portal www.meinekirchenzeitung.at
gelauncht und heuer eine gemeinsame E-Paper-App "Meine
Kirchenzeitung" veröffentlicht.
Mehr: https://www.kathpress.at/goto/meldung/1945761
((ende)) HKL/PWU
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