Leichtfried: Abschaffung der Hacklerregelung sozialpolitisch und volkswirtschaftlich falsch

Wien (OTS/SK) - Der stv. SPÖ-Klubvorsitzende Jörg Leichtfried hat heute im Rahmen seiner Pressekonferenz das „zynische Theater, das die Koalitionsparteien im Hinblick auf die Hacklerregelung veranstalten“ kritisiert: „Das ist ein Anschlag auf eine sozialpolitische Idee und es ist ein sinnloser Anschlag.“ 2019 wurde auf Antrag der SPÖ „im freien Spiel der Kräfte“ die neue Hacklerregelung beschlossen, die es Menschen seit 1. Jänner 2020 ermöglicht, nach 45 Beitrittsjahren ohne Abschläge mit 62 in Pension zu gehen. Die Abschaffung der Hacklerregelung sei vor dem Hintergrund von Rekordarbeitslosigkeit sozialpolitisch und volkswirtschaftlich „ein großer Fehler“, so Leichtfried. ****

„Menschen, die 45 Jahre gearbeitet und Beiträge gezahlt haben, 45 Jahre ihre Gesundheit riskiert und alles gegeben haben, die Möglichkeit in Pension zu gehen, jetzt wieder wegzunehmen, ist ein Vertrauensbruch“, betonte Leichtfried. Die neue Hacklerregelung mache etwa 30 Mio. Euro im Jahr aus. Zum Vergleich: Die Pensionszuschüsse für LandwirtInnen kosten den Staat jährlich 50 Mio. Euro, das Streichen der Sektsteuer über 26 Mio. Euro im Jahr, führte Leichtfried aus. „Wenn man manche sagen hört: Zum Glück sitzen jetzt die Grünen in der Regierung, kann ich nur sagen: Nicht einmal die FPÖ hätte es zustande gebracht, diese Regelung zurückzunehmen.“ (Schluss) sc

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