GAP-Verhandlungen: Artensterben & Bauernsterben endlich einen Riegel vorschieben!

BM Köstinger soll Notfalls Einstimmigkeitsprinzip nutzen um mehr Tierschutz, Naturschutz und den Erhalt der kleinbäuerlichen Landwirtschaft durchzusetzen

Die EU-Landwirtschaftspolitik geht in die völlig falsche Richtung. Statt die regionale Ernährungssouveränität zu fördern, schlittern wir immer weiter in globale Abhängigkeiten. Wenn wir uns nur die Importe von genmanipuliertem Soja ansehen, für die der Regenwald etwa im Amazonas brandgerodet werden muss, dann erkennen wir, auf welchem Raubbau unser ganzes System aufbaut. Die wahren Kosten dafür müssen wir alle tragen, auch noch unsere Kinder und Enkelkinder. Wir fordern daher Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger auf im Sinne der tier- und klimafreundlichen, kleinbäuerlichen, österreichischen Landwirtschaft zu agieren. Notfalls heißt das auch das Einstimmigkeitsprinzip zu nutzen. Das Artensterben und das Bauernsterben müssen gleichermaßen aufgehalten werden, hier und jetzt ist die Gelegenheit dazu“ so TSVB-Sprecher Sebastian Bohrn Mena.
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Wien (OTS) - Die Verhandlungen zum Agrarbudget auf europäischer Ebene laufen auf Hochtouren und insbesondere Österreich sollte dabei ein maximales Interesse daran haben, dass die kleinbäuerliche Landwirtschaft mehr Fördergeld erhält, dass eine tier- und klimafreundliche Lebensmittelerzeugung stärker unterstützt wird. Bislang fließt der Löwenanteil des europäischen Steuergeldes in die großflächige Landwirtschaft. Kaum ein Land ist so abhängig von europäischen Fördermitteln wie Österreich, der Großteil der landwirtschaftlichen Einkommen unserer Bauern stammt mittlerweile aus EU-Geld. Der aktuelle Stand der Verhandlungen lässt aber leider keine großen Hoffnungen aufkommen. Das Tierschutzvolksbegehren appelliert daher an Bundesministerin Köstinger:

Die EU-Landwirtschaftspolitik geht in die völlig falsche Richtung. Statt die regionale Ernährungssouveränität zu fördern, schlittern wir immer weiter in globale Abhängigkeiten. Wenn wir uns nur die Importe von genmanipuliertem Soja ansehen, für die der Regenwald etwa im Amazonas brandgerodet werden muss, dann erkennen wir, auf welchem Raubbau unser ganzes System aufbaut. Die wahren Kosten dafür müssen wir alle tragen, auch noch unsere Kinder und Enkelkinder. Wir fordern daher Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger auf im Sinne der tier- und klimafreundlichen, kleinbäuerlichen, österreichischen Landwirtschaft zu agieren. Notfalls heißt das auch das Einstimmigkeitsprinzip zu nutzen. Das Artensterben und das Bauernsterben müssen gleichermaßen aufgehalten werden, hier und jetzt ist die Gelegenheit dazu“ so TSVB-Sprecher Sebastian Bohrn Mena.

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