• 15.10.2020, 10:47:02
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„Der letzte Tag des Abraham Lincoln – Tod einer Legende“ in „Universum History“

Im Rahmen des ORF-Programmschwerpunkts zur US-Wahl am 16. Oktober um 22.35 Uhr in ORF 2

Utl.: Im Rahmen des ORF-Programmschwerpunkts zur US-Wahl am 16.
Oktober um 22.35 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Am 14. April 1865, nur wenige Tage nach dem Ende des
amerikanischen Bürgerkriegs, wird Abraham Lincoln Opfer eines
Mordanschlags. Tags darauf erliegt er seinen Verletzungen. Er ist der
erste Präsident der USA, der bei einem politischen Attentat ums Leben
kommt. Anhand nachgestellter Szenen und auf Basis historischer
Dokumente zeichnet die neue „Universum History“-Dokumentation „Der
letzte Tag des Abraham Lincoln – Tod einer Legende“ von Molly Hermann
(ORF-Bearbeitung: Judith Brandner) im Vorfeld der
US-Präsidentschaftswahl am 3. November (Details zum
ORF-Programmschwerpunkt unter presse.ORF.at) am Freitag, dem 16.
Oktober 2020, um 22.35 Uhr in ORF 2 die letzten Stunden im Leben des
16. US-Präsidenten nach.

Präsident Abraham Lincoln besucht gerade mit seiner Frau eine
Vorstellung im Ford’s Theatre in Washington, als ihn ein Kopfschuss
aus nächster Nähe trifft. Der Attentäter ist der Schauspieler John
Wilkes Booth, ein fanatischer Anhänger der Konföderation und
Befürworter der Sklaverei, die Lincoln kurz zuvor abgeschafft hat.
Auch andere Mitglieder der Regierung werden bei der Verschwörung
ermordet beziehungsweise schwer verletzt. Am 15. April 1865 erliegt
Abraham Lincoln seinen Verletzungen. Attentäter John Wilkes Booth
wird wenige Tage darauf getötet, nachdem er sich seiner Verhaftung
widersetzt hat. Seine Mitverschwörer werden zum Tode verurteilt und
im Juli 1865 hingerichtet.

Die Präsidentschaft von Abraham Lincoln (1861–1865) gilt als eine der
bedeutendsten in der Geschichte der Vereinigten Staaten: Unter
Lincoln wurde die Sklaverei abgeschafft und der Weg für einen zentral
regierten, modernen Industriestaat bereitet. Das schuf die Basis für
den Aufstieg der USA zur Weltmacht im 20. Jahrhundert.

Als Lincoln 1860 zum amerikanischen Präsidenten gewählt wurde,
eskalierte der Konflikt zwischen Nord und Süd. Elf der Südstaaten,
deren Wirtschaftssystem auf dem Erhalt der Sklaverei basierte, traten
aus der Union aus. Die Südstaaten bildeten den eigenen Staatenbund
der Konföderierten Staaten von Amerika. In der Folge kam es zum
Sezessionskrieg zwischen den Konföderierten und den Nordstaaten. Die
Amtszeit Lincolns war durch den Bürgerkrieg geprägt. Für ihn stand
der nationale Zusammenhalt der Vereinigten Staaten im Vordergrund,
und er setzte schließlich die Wiederherstellung der Union durch.

„Der letzte Tag des Abraham Lincoln – Tod einer Legende“ ist ein
spannendes Stück Zeitgeschichte, das die schwierigen Anfangszeiten
der USA zeigt – und somit den Konflikt zwischen den Südstaaten und
dem Norden, den Befürwortern und Gegnern der Sklaverei.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

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