- 14.10.2020, 09:54:00
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Deutsch zu Causa Ischgl: „Ego-Show von Kurz hat menschliches Leid, Angst und Chaos verursacht“
SPÖ-Bundesgeschäftsführer: Corona-Missmanagement rund um Ischgl ist größter Skandal in der Gesundheitspolitik und muss schonungslos aufgeklärt werden
Utl.: SPÖ-Bundesgeschäftsführer: Corona-Missmanagement rund um
Ischgl ist größter Skandal in der Gesundheitspolitik und muss
schonungslos aufgeklärt werden =
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch hat
heute, Mittwoch, scharfe Kritik am offensichtlichen
Corona-Missmanagement in der Causa Ischgl geübt. Es zeige sich immer
deutlicher, dass die schwarz-grüne Regierung weder in der Lage sei,
die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu
bewältigen, noch die Gesundheitskrise zu managen. „Die Enthüllungen
des Ischgl-Berichts der Expertenkommission in Tirol sind
erschütternd. Der Ischgl-Bericht zeigt schwarz auf weiß, dass die
Regierung und Kanzler Kurz bei der Bewältigung der gesundheitlichen
Folgen der Krise versagt haben“, sagte Deutsch. „Kanzler Kurz hat
sich mit seiner Ego-Show als Möchtegern-Virologe aufgespielt und hat
damit menschliches Leid, Angst und Chaos verursacht“, so Deutsch, für
den feststeht: „Das Corona-Missmanagement der Regierung ist einer der
größten Skandale in der Gesundheitspolitik, der schonungslos
aufgeklärt werden muss“. ****
„Kurz hat monatelang ein ‚Management by Panic‘ praktiziert“, sagte
Deutsch, der zum wiederholten Mal die peinliche Selbstinszenierung
von „Showkanzler Kurz“ kritisiert. Die fatalen Fehleinschätzungen der
schwarz-grünen Regierung – sowohl im Land Tirol wie auch im Bund –
haben zu über 11.000 Corona-Infektionen in ganz Europa, großem
menschlichen Leid und einem enormen Imageschaden für das ganze Land
Österreich geführt, zeigte Deutsch auf.
Gleich mehrere Dutzend Mal finden sich im Ischgl-Bericht die Wörter
„Chaos“ und „Panik“. „Dieses Chaos, diese Panik in Tirol wurde von
Kanzler Kurz in Wien ausgelöst, indem er die Absonderung des
Paznauntals ausgerufen hat – obwohl er weder zuständig noch
vorbereitet war“, unterstrich Deutsch. „Kurz hat gemacht, was er
immer tut: In andere Bereiche hineinintervenieren, um sich ohne
Zuständigkeit als Krisenmanager zu inszenieren. Herausgekommen ist
dabei Angst und Panik – also genau das, was im Krisenmanagement am
schlechtesten ist“, so Deutsch.
Dass Kanzler Kurz angesichts der schwerwiegenden Vorfälle in Ischgl
wörtlich gesagt habe, dass die Entscheidungen „im Großen und Ganzen
gut funktioniert“ hätten, sei „nur mehr zynisch“, so der
SPÖ-Bundesgeschäftsführer, der sich angesichts dieser
Realitätsverweigerung an die Aussagen des Tiroler
ÖVP-Gesundheitslandesrats Tilg erinnert fühlt, der gebetsmühlenartig
wiederholt hatte, dass in Ischgl „alles richtig gemacht“ worden sei.
„Offensichtlich ist es so, dass zwar die Abstimmung zwischen Kurz auf
Bundesebene und Tilg auf Landesebene bei der Virusbekämpfung
überhaupt nicht gegeben war, dass Kurz und Tilg beim Ausmaß der
Realitätsverleugnung aber sehr wohl voll abgestimmt sind“, so Deutsch
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss) ls/mb
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