• 10.10.2020, 14:33:34
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FPÖ-Hofer/Darmann: Wir blicken mit Dank und Stolz auf die Volksabstimmung zurück!

Einseitige Entschuldigung des Bundespräsidenten bei den Kärntner Slowenen nicht hilfreich - Unangebrachte Demutsgesten gegenüber slowenischen Präsidenten bei Landesfeier

Utl.: Einseitige Entschuldigung des Bundespräsidenten bei den
Kärntner Slowenen nicht hilfreich - Unangebrachte Demutsgesten
gegenüber slowenischen Präsidenten bei Landesfeier =

Klagenfurt am Wörthersee, Wien (OTS) - „Einige der Reden bei der
100-Jahr-Feier in Erinnerung an die Kärntner Volksabstimmung waren
leider eine Themenverfehlung. Die Demutsgesten von Bundespräsident
Van der Bellen gegenüber dem slowenischen Präsidenten Pahor waren
unangebracht. Kärnten und Österreich können jedenfalls mit mehr
Selbstbewusstsein, Stolz und Dankbarkeit für die Leistungen unserer
Vorfahren auf das Erreichte zurückblicken! Die einseitige
Entschuldigung des Bundespräsidenten bei den Kärntner Slowenen ist
für die Kärntner Einigung nicht hilfreich, hier hat Landeshauptmann
Peter Kaiser die besseren Worte gefunden“, erklären
FPÖ-Bundesparteichef 3. Nationalratspräsident Norbert Hofer und der
Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann, die beide am
heutigen Festakt teilgenommen haben.

„Es war den Abwehrkämpfern zu verdanken, dass die Weltpolitik auf den
Freiheitswillen der Kärntner aufmerksam wurde. Dieser wesentliche
Aspekt ist aber bei der Feier – allein durch die einseitige
Bestimmung der Festredner – untergegangen. Das österreich-slowenische
Verhältnis wurde in aller Ausführlichkeit behandelt, aber der Mut zur
Wahrheit insbesondere aber auch die Würdigung der Leistungen der
Kärntner Windischen fehlten. Der traurige Umstand, dass
Altösterreicher in Slowenien keine Minderheitenrechte haben, wurde
leider ausgeblendet“, kritisieren Hofer und Darmann.

„Das Versprechen, das unsere mutigen Vorfahren nach der erfolgreichen
Volksabstimmung abgegeben haben, dass Kärnten die sprachliche und
nationale Eigenart der slowenisch sprechenden Mitbürger nach Kräften
schützen wird, wurde jedenfalls zu 100 Prozent eingehalten. Nicht
zuletzt der Europarat würdigte die vielfältigen Förderungen des
Landes Kärnten für die slowenische Volksgruppe“, so Hofer und
Darmann.

„Es wäre angebracht gewesen, wenn diese Tatsache des großzügigen
Schutzes der slowenischen Minderheit auch vom slowenischen
Präsidenten Pahor anerkannt worden wäre. Stattdessen sprach er
wiederholt von weiteren Forderungen“, bedauern Hofer und Darmann
abschließend.

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