FPÖ-Hofer/Darmann: Wir blicken mit Dank und Stolz auf die Volksabstimmung zurück!

Einseitige Entschuldigung des Bundespräsidenten bei den Kärntner Slowenen nicht hilfreich - Unangebrachte Demutsgesten gegenüber slowenischen Präsidenten bei Landesfeier

Klagenfurt am Wörthersee, Wien (OTS) - „Einige der Reden bei der 100-Jahr-Feier in Erinnerung an die Kärntner Volksabstimmung waren leider eine Themenverfehlung. Die Demutsgesten von Bundespräsident Van der Bellen gegenüber dem slowenischen Präsidenten Pahor waren unangebracht. Kärnten und Österreich können jedenfalls mit mehr Selbstbewusstsein, Stolz und Dankbarkeit für die Leistungen unserer Vorfahren auf das Erreichte zurückblicken! Die einseitige Entschuldigung des Bundespräsidenten bei den Kärntner Slowenen ist für die Kärntner Einigung nicht hilfreich, hier hat Landeshauptmann Peter Kaiser die besseren Worte gefunden“, erklären FPÖ-Bundesparteichef 3. Nationalratspräsident Norbert Hofer und der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann, die beide am heutigen Festakt teilgenommen haben.

„Es war den Abwehrkämpfern zu verdanken, dass die Weltpolitik auf den Freiheitswillen der Kärntner aufmerksam wurde. Dieser wesentliche Aspekt ist aber bei der Feier – allein durch die einseitige Bestimmung der Festredner – untergegangen. Das österreich-slowenische Verhältnis wurde in aller Ausführlichkeit behandelt, aber der Mut zur Wahrheit insbesondere aber auch die Würdigung der Leistungen der Kärntner Windischen fehlten. Der traurige Umstand, dass Altösterreicher in Slowenien keine Minderheitenrechte haben, wurde leider ausgeblendet“, kritisieren Hofer und Darmann.

„Das Versprechen, das unsere mutigen Vorfahren nach der erfolgreichen Volksabstimmung abgegeben haben, dass Kärnten die sprachliche und nationale Eigenart der slowenisch sprechenden Mitbürger nach Kräften schützen wird, wurde jedenfalls zu 100 Prozent eingehalten. Nicht zuletzt der Europarat würdigte die vielfältigen Förderungen des Landes Kärnten für die slowenische Volksgruppe“, so Hofer und Darmann.

„Es wäre angebracht gewesen, wenn diese Tatsache des großzügigen Schutzes der slowenischen Minderheit auch vom slowenischen Präsidenten Pahor anerkannt worden wäre. Stattdessen sprach er wiederholt von weiteren Forderungen“, bedauern Hofer und Darmann abschließend.

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