ÖVP-Thaler zu Passagierrechten: "Gut für Bahn, Reisende und Umwelt"

Einigung auf neue Eisenbahn-Passagierrechte - Einfachere Regeln, mehr Transparenz und Wettbewerb - Macht Bahn attraktiver

Brüssel (OTS) - "Das ist ein wichtiger Schritt nach vorne für die Eisenbahn in Europa: Einfachere und bessere Passagierrechte machen die Bahn für Reisende attraktiver und erhöhen die Vergleichbarkeit. Somit wird der Wettbewerb unter den Eisenbahnunternehmen belebt, dadurch profitiert der ganze Sektor. Ich freue mich sehr, dass eine meiner Hauptprioritäten berücksichtigt wurde, nämlich die Regionalverbindungen in den Geltungsbereich der Richtlinie mitaufzunehmen. Das ist gut für die Bahn, gut für die Passagiere und gut für die Umwelt. Gerade in der aktuellen Gesundheits-, Wirtschafts- und Sozialkrise ist das ein wichtiger Erfolg, den wir als Europäische Volkspartei im Europaparlament maßgeblich mitgestaltet haben", sagt die ÖVP-Europaabgeordnete Barbara Thaler, stellvertretende Verkehrssprecherin der Europäischen Volkspartei im Europaparlament, zur heutigen Einigung zwischen Europaparlament und Mitgliedstaaten auf die Stärkung der Eisenbahn-Passagierrechte nach mehr als drei Jahren intensiver Verhandlungen.

"Künftig können Kunden endlich mit unabhängigen Suchmaschinen die besten Tickets finden. Dazu müssen Eisenbahnunternehmen alle Daten zur Verfügung stellen, um echte Vergleichbarkeit der Ticketpreise zu erreichen. Diese bewährte Praxis aus der Luftfahrt hält endlich Einzug im Bahnverkehr. Das war mir wichtig, denn damit gibt es mehr Wettbewerb auf der Schiene und der Kunde ist gestärkt", sagt Thaler. "Das Beispiel Österreich zeigt: Auf Strecken, wo Wettbewerb herrscht, gehen die Preise runter und die Passagierzahlen in die Höhe. So stärken wir auch privates Unternehmertum auf der Schiene."

Neu ist auch, dass der Passagier seine Reise in einem anderen Zug oder Bus fortsetzen kann und das Geld dafür garantiert vom Eisenbahnunternehmen rückerstattet bekommt, wenn die Verspätung mehr als 100 Minuten beträgt. Die Rechte von Personen mit Beeinträchtigungen und begrenzter Mobilität wurden gestärkt: Die Anmeldefrist wird von 48 auf 24 Stunden reduziert, um ihnen optimalen Reisekomfort zu gewährleisten. Schließlich muss es künftig in allen Zügen die Möglichkeit geben, Fahrräder zu transportieren.

"Mit dieser gesetzlichen Neuregelung kommen wir dem einheitlichen europäischen Eisenbahnraum ein Stück weit näher. Endlich haben wir eine gute, einheitliche und EU-weite Regelung für Passagierrechte auf der Schiene. So wird der Umstieg von der Straße auf die Schiene beim Personenverkehr auf natürliche Weise gefördert", schließt Thaler. (Schluss)

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