• 01.10.2020, 10:20:55
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  • OTS0075

Kocevar zu Ibiza-U-Ausschuss: „Was wusste VPNÖ-Ebner über die Machenschaften und die Geldflüsse rund um das Alois-Mock-Institut?“

Novomatic hat über mehrere Jahre fast 109.000 Euro an ÖVP-nahes Alois-Mock-Institut überwiesen; LGF Ebner war von 2013 bis 2015 geschäftsführender Obmann des Alois-Mock-Instituts

Utl.: Novomatic hat über mehrere Jahre fast 109.000 Euro an
ÖVP-nahes Alois-Mock-Institut überwiesen; LGF Ebner war von
2013 bis 2015 geschäftsführender Obmann des
Alois-Mock-Instituts =

St. Pölten (OTS) - Nachdem im Ibiza-U-Ausschuss ans Licht gekommen
ist, dass der Glücksspielkonzern Novomatic über mehrere Jahre hinweg
insgesamt fast 109.000 Euro an das Alois-Mock-Institut überwiesen
hat, droht nun langsam aber sicher das Macht-Kartenhaus der ÖVP NÖ in
sich zusammenzubrechen.

Wolfgang Sobotka, als Präsident des Alois-Mock-Instituts, sagte bei
seiner Befragung im U-Ausschuss vor etwa drei Wochen, dass es keine
Spenden von Novomatic an das Institut gäbe, sondern lediglich
Inserate. Nun wurde jedoch bekannt, dass neben Geld für Inserate,
auch Geld für "Miete", "Catering" und vor allem "Kostenersatz"
geflossen ist.

„Der jetzige Landesgeschäftsführer der ÖVP NÖ, Bernhard Ebner, war
von 03.04.2013 bis 05.10.2015 geschäftsführender Obmann des
Alois-Mock-Instituts und danach bis zum 01.03.2019 Vorstandsmitglied.
Nachdem nun bekannt wurde, dass von 2013 bis 2019 beinahe 109.000
Euro von Novomatic an das Alois-Mock-Instut geflossen sind, stellt
sich die Frage, was Bernhard Ebner von diesen dubiosen Machenschaften
und Geldflüssen gewusst hat? Insbesondere deshalb, weil laut
Medienberichten 2013 30.000 Euro, 2014 20.000 Euro und 2015 10.000
Euro als ‚Kostenersatz‘ von Novomatic an das Alois-Mock-Institut
geflossen sind!“, so der Landesgeschäftsführer der SPÖ NÖ, Wolfgang
Kocevar, der weiter meint: „Als geschäftsführender Obmann ist man
normalerweise unmittelbar in alle Vorgänge eines Vereins involviert –
vor allem dann, wenn es um derart hohe Summen geht! Die
Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher lassen sich von der
ÖVP NÖ nicht für blöd verkaufen! Es ist nun an der Zeit reinen Tisch
zu machen und gegebenenfalls Konsequenzen zu ziehen!“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSN

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