- 30.09.2020, 13:29:38
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ORF zum 75er von Alfred Komarek: Neue Porträts, „Polt“-Verfilmungen, „Universum“-Folge
Ab 3. Oktober in ORF 2, ORF III, 3sat und Ö1
Utl.: Ab 3. Oktober in ORF 2, ORF III, 3sat und Ö1 =
Wien (OTS) - Mit seinem eigenbrötlerischen Weinviertler Gendarmen
Simon Polt hat Alfred Komarek eine Kultfigur der deutschsprachigen
Kriminalliteratur geschaffen, die durch Julian Roman Pölslers
ORF-Verfilmungen mit Erwin Steinhauer zum Leben erweckt wurde. Am 5.
Oktober 2020 feiert der vielfach preisgekrönte Autor zahlreicher
Bücher, Hörspiele, Essays, Erzählungen und TV-Drehbücher sowie
Ö3-Pionier, der als Gestalter der beliebten Reihe „Melodie exklusiv –
Sentimentale Beispiele“ fungierte, seinen 75 Geburtstag. Der ORF
würdigt den Jubilar im Fernsehen und Radio und gratuliert mit dem
neuen Filmporträt „Alfred Komarek – Der Geschichtensammler“ (5.
Oktober, ORF 2), zwei „Polt“-Dacapos (am 3. und 5. Oktober, ORF 2 und
ORF III) und einer von Komarek mitgeschriebenen „Universum“-Folge
über das Weltkulturerbe Hallstatt (3sat) sowie einer Ausgabe der
Ö1-Porträtreihe „Menschenbilder“ (4. Oktober).
Die Sendungen im chronologischen Überblick:
Samstag, 3. Oktober: „Polt muss weinen“ (15.00 Uhr, ORF III) und
„Polt.“ (23.20 Uhr, ORF 2)
Im Jahr 2000 entstand unter der Regie von Julian Roman Pölsler die
erste Verfilmung von Alfred Komareks „Polt“-Reihe: „Polt muss
weinen“. Im niederösterreichischen Pulkautal, in authentischer
Umgebung – in idyllischen Kellergassen, malerischen Weinbergen und
romantischen Kellern – untersucht Erwin Steinhauer alias
Gendarmerieinspektor Simon Polt einen ungewöhnlichen Todesfall. Umso
unangenehmer ist es dem eigenbrötlerischen Ordnungshüter, als ein
unliebsamer Gemeindebürger in dessen Weinkeller tief unter den
Presshäusern der Kellergasse tot aufgefunden wird und sich der
Verdacht des Mordes aufdrängt. Polt, der fast jeden in der Gegend
seit Jahren persönlich kennt, muss nun unter ihnen ermitteln. Ein
Dacapo des Films ist am Montag, dem 5. Oktober um 0.00 Uhr in ORF 2
zu sehen.
Mit der 2013 entstandenen fünften „Polt“-Verfilmung nach Alfred
Komareks Romanvorlage feierte das bewährte Trio Komarek, Pölsler und
Steinhauer nach zehnjähriger Pause sein Comeback. Der ehemalige
Landgendarm Simon Polt ist mittlerweile in Pension und hat auch kaum
noch Kontakt zu seinen Arbeitskollegen. Sein Leben ist wesentlich
ruhiger geworden, entspannt blickt er der gemeinsamen Zukunft mit
seiner Langzeitfreundin entgegen. Doch das ändert sich schlagartig,
als eine Leiche gefunden wird. Niemand will den Toten gekannt haben,
aber einige scheinen doch mehr von ihm zu wissen, als sie der Polizei
gegenüber zugeben wollen. Und so kommt es zu einem weiteren Auftritt
von Simon Polt – voller Spannung, psychologischer Raffinesse und
hintergründigem Humor.
Sonntag, 4. Oktober, 14.10 Uhr, Ö1: „Menschenbilder – Anstiftung zum
Innehalten“
„Anstiftung zum Innehalten“ lautet der Titel dieser Ausgabe der
Ö1-Porträtreihe „Menschenbilder“ über den Schriftsteller Alfred
Komarek. Er fing als Student zu schreiben an, weil er dringend Geld
brauchte: Glossen und Reportagen für Zeitungen, bald aber auch Texte
für das Radio. Es folgten Erzählungen, TV-Drehbücher und Romane. Sein
erster Kriminalroman „Polt muss weinen“ wurde mit dem
Friedrich-Glauser-Preis als bester deutschsprachiger Krimi
ausgezeichnet. Sechs seiner sieben „Polt“-Romane wurden als
ORF-Koproduktionen mit ARTE für das Fernsehen verfilmt. Während die
Polt-Romane von Alfred Komarek ins Weinviertel führen, erzählen
Romane wie „Die Villen der Frau Hürsch“, „Die Schattenuhr“,
„Narrenwinter“ oder „Doppelblick“ vom Leben im Salzkammergut. Alfred
Komarek lebt heute abwechselnd in Wien, in seinem Geburtsort Bad
Aussee und in Niederösterreich. Der genaue Blick auf Menschen und
Landschaften zeichnet die Texte des Schriftstellers aus. Mit seinem
umfangreichen Werk wurde er zu einem vielgelesenen, literarischen
Wegbegleiter durch österreichische und europäische
Kulturlandschaften.
Montag, 5. Oktober, ORF 2: Neues „kulturMontag“-Porträt „Alfred
Komarek – Der Geschichtensammler“ (23.40 Uhr), danach „Polt muss
weinen“ (0.00 Uhr)
Mit seinem Inspektor Simon Polt erschuf der gebürtige Bad Ausseer
Alfred Komarek eine österreichische Figur, die aus der
deutschsprachigen Krimilandschaft nicht mehr wegzudenken ist.
Kongenial wurde er von Erwin Steinhauer in der vom ORF verfilmten,
beliebten „Polt“-Reihe dargestellt. Der brummige, dem Wein nicht
abgeneigte Ermittler ist allen Leserinnen und Lesern ans Herz
gewachsen. Komareks Romane sind aber vor allem ironische und
liebevolle Milieustudien des Weinviertels. In Bad Aussee geboren, kam
er als Student nach Wien, und begann zu schreiben, da er laut eigenen
Angaben „dringend Geld brauchte“. Die ersten schriftstellerischen
Arbeiten waren Glossen und Reportagen für Zeitungen. Mit Texten für
das Radio gewann er in den 1970er Jahren eine große Fangemeinde – die
Ö3-Sendung „Melodie exklusiv“ wurde legendär. Für das neue
Filmporträt von Sandra Krieger zum 75. Geburtstag öffnet der
passionierte Sammler die Türen zu seinen „drei Höhlen“, wie er seine
Wohnsitze in Wien, im Salzkammergut und im Weinviertel nennt. Darin
befinden sich allerhand schöne, wunderliche und besondere Dinge.
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