SPÖ-Brigittenau: Menschenkette schützte heute das Lorenz Böhler Unfallkrankenhaus!

Protestaktion richtete sich gegen Pläne des AUVA-Managements, die die Zukunft des Lorenz Böhler Unfallkrankenhaus gefährden

Wien (OTS/SPW) - Die SPÖ Brigitttenau, sozialdemokratische Gewerkschafter und viele VertreterInnen aus der Zivilgesellschaft folgten heute Mittwoch dem Aufruf zur Menschenkette rund um das Lorenz Böhler Unfallkrankenhaus. Der Grund für die Protestaktion war, dass sich in den letzten Wochen die Anzeichen dafür mehren, dass das türkise AUVA-Management den Vertrag mit Wien zur Beibehaltung des Standorts Zug um Zug aushöhlen will. Rund 150 Menschen protestierten deswegen heute gegen dieses Vorhaben und zogen quasi einen Schutzring um das Krankenhaus. Denn die Pläne des AUVA-Managements gefährden nicht nur Arbeitsplätze, sondern würden auch zu einer Reduktion der Beiträge der UnternehmerInnen zur Unfallversicherung führen, wodurch sich wiederum die Situation der ArbeitnehmerInnen verschlechtern würde.****

SPÖ-Gemeinderat Erich Valentin betont daher: „Die Umzugspläne würden der AUVA zusätzliche Kosten von 1,8 Millionen Euro im Jahr aufhalsen. Einsparungen in der Höhe von 150 Millionen für die Betriebseigentümer an Beiträgen würden sich für die fünf Millionen AUVA-Versicherten in weniger Leistung und in weniger Spitalbetten niederschlagen.“

Für die Brigittenau würde das eine Verschlechterung der medizinischen Versorgung und den Verlust von Arbeitsplätzen bringen: „Mit der Stadt Wien ist ein Fortbestand des Krankenhauses als Versorgungseinheit seitens der AUVA vereinbart. Die letzten Aktionen scheint das Management diese Vereinbarung unterlaufen zu wollen. Das werden wir mit ganzer Kraft verhindern!“, unterstrich Valentin.

Und Bezirksvorsteher Hannes Derfler fügte hinzu: „Viele niedergelassene ÄrztInnen gehen in der Brigittenau in den nächsten Jahren in Pension. Dazu kommt die unklare Situation bezüglich des Weiterbestandes des Lorenz Böhler Unfallkrankenhauses. Medizinische Versorgung darf in der Brigittenau nicht zur Baustelle werden!“

HINWEIS: Unter https://bit.ly/3l2qkHw stehen zwei Fotos von der Aktion zum Download bereit. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Kommunikation
Tel.: 01/534 27 221
http://www.spoe.wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW0003