• 28.09.2020, 12:43:41
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  • OTS0128

5 Jahre „Netzwerk Familie“ in Niederösterreich

LR Eichtinger: Wichtige Unterstützung für junge Familien in belastenden Lebenssituationen

Utl.: LR Eichtinger: Wichtige Unterstützung für junge Familien in
belastenden Lebenssituationen =

St. Pölten (OTS) - Unterschiedlichste Belastungen für die psychische
oder körperliche Gesundheit, ein fehlendes soziales Netz oder eine
schwierige finanzielle Lage, stellen Schwangere und Familien mit
kleinen Kindern oft vor große Herausforderungen. Mit dem „tut
gut“-Programm „Netzwerk Familie“ wurde im Rahmen der österreichweiten
Hilfe-Maßnahmen ein Angebot geschaffen, bei dem Betroffene von
Expertinnen von „tut gut“ begleitet und unterstützt werden. Neben den
Bezirken Krems-Stadt und Krems-Land werden auch die Regionen St.
Pölten-Stadt und St. Pölten-Land sowie Tulln betreut.

„Zielsetzung des Programms ist es, Kindern ein gesundes und sicheres
Aufwachsen zu ermöglichen und Familien, die in herausfordernden
Situationen sind, zu helfen. So konnte seit Programmstart bereits
rund 270 Familien geholfen werden", so Landesrat Martin Eichtinger
und weiter: „Internationale Studien bestätigen, dass sich
gesundheitsfördernde Maßnahmen in der frühen Kindheit besonders gut
dazu eignen, einen wesentlichen Grundstein für eine gesunde
Entwicklung zu legen." „Netzwerk Familie“ unterstützt die Familien
dabei mit Hilfe sogenannter Familienbegleitungen.

„Die ‚tut gut‘-Familienbegleiterinnen helfen in prekären Situationen,
die richtigen Anlaufstellen in der Region zu finden, und tragen somit
dazu bei, die Lebensumstände für das Aufwachsen der Kinder zu
verbessern“, so „tut gut“-Geschäftsführerin Alexandra
Pernsteiner-Kappl. Vermittelt werden die „tut
gut“-Familienbegleiterinnen unter anderem von Netzwerkpartnerinnen
wie zum Beispiel Dr. Sigrid Schmidl-Amann. Sie ist niedergelassene
Gynäkologin in St. Pölten. „Kommt im Rahmen meiner Tätigkeit eine
Schwangere in meine gynäkologische Praxis, bei der im Gespräch klar
wird, dass es diverse Belastungen und Zukunftsängste gibt, dann ist
es gut zu wissen, an die ‚tut gut‘-Familienbegleiterinnen verweisen
zu können. Durch den niederschwelligen Zugang fällt es den
Betroffenen oft leichter, die Hilfe auch anzunehmen“, so
Schmidl-Amann. Durch die Familienbegleitung und das Aufzeigen von
Unterstützungsmöglichkeiten und das Anbinden an die passenden Hilfen,
erfahren die betroffenen Personen, dass es auch in schwierigen
Lebenslagen Hilfe gibt.

„Die Begleitungen sind dabei oft sehr vielfältig und jede Familie
einzigartig. Aber alle betreuten Familien haben eines gemeinsam: Sie
befinden sich in schwierigen und oft sehr herausfordernden
Situationen und wollen den Kindern nur eines bieten: Die besten
Startbedingungen“, so Berit Illich-Gugler, Programmleiterin von
„Netzwerk Familie“ bei „tut gut“. „Netzwerk Familie“ ist ein Dreh-
und Angelpunkt, um Familien wieder mehr Mut zu geben und sie auch
dabei zu unterstützen, herausfordernde Situationen zu meistern.
Dieses „Frühe Hilfen-Angebot“ ist eine Maßnahme im Rahmen der
österreichweiten Vorsorgestrategie und wird aus Mitteln der
Bundesgesundheitsagentur finanziert.

Weitere Informationen: Initiative „Tut gut“, PR und Kommunikation,
Stefan Zwinz, MBA, Telefon 0676/858 71 33 032, E-Mail
[email protected], www.noetutgut.at,
www.noetutgut.at/netzwerk-familie

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