• 25.09.2020, 10:40:35
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Grüne OÖ: KO Hirz: Neue Technische Universität: Grüne fordern rasche Entscheidung für den Standort der JKU in Linz

Grüner Antrag im Landtag eingebracht – Standort der JKU bietet die optimalen Voraussetzungen für die neue TU und deren rasche Umsetzung

Utl.: Grüner Antrag im Landtag eingebracht – Standort der JKU bietet
die optimalen Voraussetzungen für die neue TU und deren rasche
Umsetzung =

Linz (OTS) - „Die geplante Technische Universität ist zweifellos ein
immens wichtiger Impuls für den Bildungs- und Wirtschaftsstandort
Oberösterreich. Der Campus der JKU in Linz ist der ideale Standort
für diese neue Universität. Nur so können die Synergien mit der
Johannes Kepler Universität und deren bereits bestehenden Kompetenzen
im Digitalisierungsbereich optimal genutzt werden. Eine Verschränkung
der beiden Universitäten wäre sinnvoll und eine bildungspolitische
Richtungsentscheidung. In diesem Sinne fordern wir Grüne eine rasche
Entscheidung für den JKU Campus als Standort der neuen TU damit
dieses Zukunftsprojekt rasch und bestmöglich umgesetzt werden kann.
Einen entsprechenden Antrag haben die Grünen im gestrigen Landtag
eingebracht“, betont der Grüne Klubobmann LAbg. Gottfried Hirz.

So nachvollziehbar das Werben anderer Standorte ist, sprechen doch
die bestehenden Grundvoraussetzungen nahezu ausnahmslos für den
Standort der JKU. Diese bietet schon heute zukunftsweisende Lern-,
Arbeits- und Forschungsbedingungen. JKU inklusive Science Park, das
Linz Institute of Technology (LIT), die nahegelegenen Fachhochschulen
OÖ mit den Kompetenzzentren für Software (Hagenberg) und
Nachhaltigkeit (v.a. Wels und Steyr) und das Ars Electronica Center –
dieses Netzwerk spielgelt die bereits vorhandene umfassende
Technologiekompetenz der JKU wider. „Wir haben mit diesem Netzwerk
ein stabiles und hochqualitatives Fundament für die neue TU, wie es
sonst nirgends gegeben ist. Natürlich muss sichergestellt werden,
dass es zwischen diesem JKU Netzwerk und der neuen Uni keine
Parallelstrukturen gibt und diese nicht zu Lasten der JKU geht. Sonst
wäre diese Uni Projekt keine neue Investition in die Bildung, sondern
nur eine Umschichtung von Ressourcen. Und das gilt es zu verhindern“,
betont Hirz.

Eine rasche Umsetzung wäre zudem dadurch möglich, als die JKU eine
Erweiterung des Campus ab 2023 angekündigt hat. Das Sieger- Projekt
wurde bereits präsentiert und alle Vergaberichtlinien sind erfüllt.
„Damit ist das Fundament für die neue Uni schon gelegt, denn die
Gebäude sind so konzipiert, dass sie jederzeit wieder umgestaltet und
damit zielgerichtet für die TU adaptiert werden können“, betont Hirz
und hebt hervor, dass das geplante Projekt ein hocheffizientes und
klimaschonendes Energiekonzept verwirklichen wird und durch den Green
New Deal hier auch beträchtliche Forschungsmittel aus dem EU-Budget
lukriert werden können.

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