• 25.09.2020, 08:25:11
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  • OTS0015

AK zu Einwegpfand: Pfandsystem ist kein Kostentreiber!

Studie widerlegt Befürchtungen der Wirtschaft

Utl.: Studie widerlegt Befürchtungen der Wirtschaft =

Wien (OTS) - „Die Warnungen der Wirtschaft vor einer Kostenexplosion
bei Einführung eines Einwegpfandes auf Plastikflaschen sind längst
widerlegt!“, sagt Werner Hochreiter von der AK Abteilung Umwelt und
Verkehr. „Eine Studie des Ministeriums zeigt auf, dass ein Pfand auf
Einweg-Kunststoff-Getränkeflaschen und Dosen die kostengünstigere
Maßnahme ist, um die getrennte Sammelquote von 90 Prozent zu
erreichen. Dieses System ist mit 117 Mio. EUR deutlich
kostengünstiger als das von der Wirtschaft favorisierte Modell, das
mit 145 Mio. EUR zu Buche schlägt.“ Zudem wirke man damit auch dem
achtlosen Wegwerfen entgegen.

Verbindliche Mehrwegquoten fordert die AK schon seit Jahren. Hier
wie beim Pfand ist vor allem der Lebensmittelhandel gefordert. „Mit
einem Einwegpfand, Mehrwegquoten und einem Beitrag der Hersteller zum
Recycling von Plastikmüll liegen gute Vorschläge auf dem Tisch“,
analysiert der AK-Experte. „Auf das Umweltbewusstsein der
Konsumentinnen und Konsumenten in Österreich kann man zählen, wenn
klar ist, dass Pfandgebinde einfach und überall zurückgegeben werden
können“, sagt Hochreiter. „Mit einem Einwegpfand schließt Österreich
endlich zu jenen Ländern auf, die dieses Zukunftsthema schon längst
umgesetzt haben.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKW

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